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Windows vs. Linux
Warum ich mir niemals mehr ein Windows OS anschaffen würde
Ich habe gestern meinen Zweitrechner heraus geholt um das neue Ubuntu 12.04 zu testen. Dazu musste ich zuerst dem noch darauf befindliche Win XP ein wenig Platz klauen. Vorher habe ich erst noch die längst überfälligen Updates gemacht, das System bleibt noch installiert. Der Vorbesitzer hat das wohl ein wenig schleifen lassen, denn das letzte Update war von 2010 und somit längst überfällig. Nun aber zum Grund, warum ich wieder mal bestätigt wurde, dass mir Windows suspekt ist. Um die Updates machen zu können braucht man eine Internetverbindung und das funktioniert am einfachsten per WLAN. Und da geht es schon los. Nichts ist mit einfach rein mit dem USB Stick und nach Eingabe der Zugangsdaten kann man surfen. Windows verlangt zu erst einmal nach einen Treiber. Den bekommt man zwar mitgeliefert, aber dieser Umstand…CD ins Laufwerk, Treiber installiert und dann der unvermeidliche Neustart. Das ist für mich so dermaßen benutzerunfreundlich und umständlich. Ganz anders funktioniert das bei Linux, bei der Installation wurde ich gefragt, ob ich die erkannte WLAN Verbindung nutzen wolle und nach Eingabe der Zugangsdaten stand die Verbindung und die Daten flogen nur so durch die Luft. Warum kann oder will Windows nicht das, was Linux kann? Warum muss ich erst etliche “Kniefälle” vor dem OS machen damit ich das bekomme, was mir Linux ohne großes Zögern bereit stellt. Sorry Redmond, damit reißt ihr mich nicht vom Hocker und da braucht auch keiner kommen und sagen, XP wäre ja veraltet, auch das aktuelle OS verlangt weiterhin nach Treibern, damit es sich mit externen Geräten versteht.
Anderes Musikdateiformat
Nachdem ich, wie sicherlich viele andere auch bevorzugt das .mp3 Format genutzt habe, wird es Zeit sich mittelfristig davon zu verabschieden.
Zumindest hier auf dem Desktop Rechner wird das .mp3 Format bei neuen Musikstücken von dem .flac Format abgelöst. Ich habe mich vor etlichen Jahren schon mal damit befasst, aber da waren die Festplatten noch in einer durchschnittlichen Größe, dass die Dateigröße einfach noch zu groß war. Die Qualität ist doch deutlich besser und da ich mittlerweile über genug Speicherplatz verfüge wird .flac das neue bevorzugte Format werden. Allerdings muss ich erst einmal ausprobieren in wie weit andere Geräte mit diesem Format klar kommen. Im Moment sehe ich bei Handy und Autoradio da noch ein wenig schwarz.
Neue Versionen
Das Wochenende war mal wieder von der Auslieferung neuer Versionen eingesetzter Software geprägt.
Gestern habe ich die eingesetzte Blogsoftware aktualisiert. Hier läuft nun die Version 3.1 von WordPress. Das soll ja die letzte Version sein, die mit der MYSQL Version : 4.1… läuft. Werde mich also mal zeitnah mit AllInkl in Verbindung setzen um zu erfragen wie sie sich dazu stellen. Entweder Umzug auf einen anderen Server oder aber sie updaten ihre Software. Mal schauen was sie dazu sagen.
Die andere Software, die hier aktualisiert wurde ist der eingesetzte Browser. Firefox läuft hier nun in der letzten Beta der kommenden Version 4.0. Schon interessante Entwicklung die der Browser durchgemacht hat. Zwar bin ich immer noch der Meinung, dass er ein wenig zu fett geworden ist, immerhin ist der Download fast doppelt so groß wie die erste Version mit der ich seinerzeit die Nutzung dieses Browsers begonnen habe. Aber trotz allem werde ich bei diesem Browser bleiben. Auch wenn ich ab und an andere Browser teste, bleibt der Fx erste Wahl.
Ironiekennzeichnung
In diesem Blog werden Ironietags (<= englisch) genutzt.
Ich weiß nicht, ob es überhaupt jemand sehen kann, aber ab und an kommt es vor, dass einige Passagen des Textes eine andere Farbe haben. Das ist dann ein Hinweis, dass diese Passage ironisch zu sehen ist.
Um diese sehen zu können gab es mal in grauer Vorzeit eine Erweiterung für den Fx. Ich weiß allerdings nicht, ob es die Erweiterung noch gibt und ob sie kompatible mit den neuen Versionen des Fx ist.
Es geht allerdings auch ohne Erweiterung, nur muss man dazu ein klein wenig Handarbeit leisten. Man(n) oder Frau fügt in die Datei userContent.css, zu finden in dem Ordner Chrome im Profilverzeichnis vom Fx, folgenden Code ein:
/* Ironie-Detector aktivieren */
span[class="IRONY"]
{
color: #DB851E !important;
font-style:italic !important;
}
Sollte es nur den Ordner userContent-example.css geben, dann diesen nehmen und umbenennen in userContent.css. Ach ja, die Änderungen natürlich bei geschlossenen Firefox vornehmen. Danach ist der Fx in der Lage die besonders gekennzeichneten Passagen mit Ironie farbig darzustellen. Falls jemanden die von mir gewählte Farbe nicht zusagen, so kann im Code jede andere Farbe aus der Farbpalette angegeben werden.
Man findet immer wieder etwas Neues
Heute bin ich über einen Bericht im “Männerblog” auf eine nützliche Erweiterung für den Firefox aufmerksam gemacht worden.
Man kann den Fx mit einer passenden Erweiterung zu einem E-Book-Reader umwandeln. Eigentlich ist es es ein Teil des Apple Browsers Safari, aber es gibt auch mittlerweile einige Erweiterungen die aus dem Fx oder dem Chrome einen E-Book-Reader machen. Ein Klick genügt und alle gestalterischen Merkmale der Webseite verschwinden und es bleibt nur der Text in Schwarz auf Weiß. Gerade bei langen Texten ist es sehr angenehm, wenn man nicht mehr den Text zwischen mit Bildern und Farben überfrachteten Webseiten erahnen muss.
Im Männerblog werden mehrere Erweiterungen vorgestellt und ich habe mich für Readability entschieden. Was man letztendlich nutzt, ist eine reine Geschmackssache. Man sollte die verschiedenen Erweiterungen ausprobieren und sich für die entscheiden, die einem persönlich am besten gefällt.
Richtigstellung
Die neue Version des Betriebssystems ist schon wieder Geschichte.
Meine Hardware hat anscheinend etwas gegen Ubuntu 10.04, obwohl der Rechner von den Parametern locker damit klarkommen sollte. Aber dauernde Aussetzer beim Abspielen von Musik und stotternde Performance sind nicht witzig. Was noch erschwerend dazu kommt, nach ca. einer Stunde geht praktisch nix mehr. Die Geschwindigkeit geht dermaßen in den Keller, ich habe das Gefühl, ich sitze nicht mehr an einem modernen Rechner, sondern an meinem alten Rechner von vor 12 Jahren. Wenn ich ein Fenster öffnen möchte, klicke es es an und gehe in die Küche, hole mir einen Kaffee und wenn ich den zur Hälfte ausgetrunken habe, dann ist das Fenster endlich offen.
Als nächstes habe ich es dann mit Mint 9 versucht. Zwar geht die Performance nicht nach unten, aber die Problem mit dem Sound sind auch hier vorhanden. Ich werde mir die Tage mal eine neue Soundkarte besorgen und es dann noch einmal versuchen. Bis dahin arbeite ich erst einmal mit Mint 8, das basiert ja auf dem älteren Ubuntu Karmic Koala und das läuft bisher stabil und schnell, so wie ich das gewohnt bin.
Vielleicht passt das neue Ubuntu einfach nicht zu meinem Rechner. Ich hatte das vor Jahren schon einmal, da habe ich eine Version partout nicht zum Laufen bekommen.
Neue Version des OS
Endlich mal wieder etwas “anständiges” zu berichten.
Am vergangen Wochenende hat bei meinem alten Ubuntu 8.04 der Soundserver angefangen zu spinnen. Es war nicht mehr dazu zu bewegen Musik und Klänge abzuspielen. Er hat einfach die Soundkarte nicht mehr richtig erkannt. Da ja aber die neue LTS Version veröffentlicht ist, habe ich keine Federlesen gemacht und habe ein Upgrade auf Ubuntu 10.04 gemacht. Ich habe beide Versionen, 32 bit sowie 64 bit, ausprobiert und bin zum Entschluss gekommen, dass ich zum ersten Mal die 64 bit Version nutzen werde. Der Geschwindigkeitsvorteil ist bei mir doch erheblich. Der Start der Programme erfolgt teilweise doppelt so schnell wie bei der 32 bit Version. Allerdings muckelt der Sound noch ein wenig. Die Musikwiedergabe “springt” und bricht teilweise ab, bzw. es wird zum nächsten Titel gesprungen. Mal schauen ob ich ihm das noch abgewöhnen kann. Denn keine Musik vom Rechner, das geht ja nun mal überhaupt nicht.

