Archiv für Linux
Alt gegen neu
….gerade wieder meine alte Tastatur aus dem Keller geholt
So langsam frage ich mich, warum ich ab und an etwas Neues kaufe und nach ein paar Jahren das Alte und bewährte wieder zum Einsatz kommt. Im Moment gerade aktuell habe ich wieder meine alte Tastatur im Einsatz. Muss mich nur ein wenig umgewöhnen, die Tasten sind enger zusammen. Dafür kann ich jetzt aber wieder vom Sofa aus schreiben. Denn was nützt mir eine kabellose Tastatur, wenn sie am liebsten den Sender an Gehäuse geklebt hätte. Kaum das ich mich mit der Tastatur ein wenig vom Schreibtisch entfernt hatte, hat sie den Dienst verweigert und alle paar Tage verlangte sie nach neuen Batterien. Diese alte Tastatur ist monatelang ihrem Futter ausgekommen. Allerdings sieht diese Tastatur nicht so schick aus, sie ist nicht schwarz sondern hat diese schicke hellgraue Farbe. Interessanterweise funktionieren hier mehr Sondertasten als bei der Neuen. Hier muss ich aufpassen, dann hier ist eine “Sleeptaste” vorhanden und mein Ubuntu regiert sogar darauf. Wenn der Rechner plötzlich schlafen geht, dann bin ich aus versehen darauf gekommen.
Windows vs. Linux
Warum ich mir niemals mehr ein Windows OS anschaffen würde
Ich habe gestern meinen Zweitrechner heraus geholt um das neue Ubuntu 12.04 zu testen. Dazu musste ich zuerst dem noch darauf befindliche Win XP ein wenig Platz klauen. Vorher habe ich erst noch die längst überfälligen Updates gemacht, das System bleibt noch installiert. Der Vorbesitzer hat das wohl ein wenig schleifen lassen, denn das letzte Update war von 2010 und somit längst überfällig. Nun aber zum Grund, warum ich wieder mal bestätigt wurde, dass mir Windows suspekt ist. Um die Updates machen zu können braucht man eine Internetverbindung und das funktioniert am einfachsten per WLAN. Und da geht es schon los. Nichts ist mit einfach rein mit dem USB Stick und nach Eingabe der Zugangsdaten kann man surfen. Windows verlangt zu erst einmal nach einen Treiber. Den bekommt man zwar mitgeliefert, aber dieser Umstand…CD ins Laufwerk, Treiber installiert und dann der unvermeidliche Neustart. Das ist für mich so dermaßen benutzerunfreundlich und umständlich. Ganz anders funktioniert das bei Linux, bei der Installation wurde ich gefragt, ob ich die erkannte WLAN Verbindung nutzen wolle und nach Eingabe der Zugangsdaten stand die Verbindung und die Daten flogen nur so durch die Luft. Warum kann oder will Windows nicht das, was Linux kann? Warum muss ich erst etliche “Kniefälle” vor dem OS machen damit ich das bekomme, was mir Linux ohne großes Zögern bereit stellt. Sorry Redmond, damit reißt ihr mich nicht vom Hocker und da braucht auch keiner kommen und sagen, XP wäre ja veraltet, auch das aktuelle OS verlangt weiterhin nach Treibern, damit es sich mit externen Geräten versteht.
Update des Betriebssystems
Seit heute kann ich meinen Monitor wieder ausschalten.
Seit dem Update des OS vorhin, kann ich endlich meinen Monitor wieder ausschalten. Irgendein Signal vom Ubuntu hat wohl dafür gesorgt, dass ich den Monitor in den letzten Tagen nicht ausschalten konnte, weder im Betrieb noch nach dem Herunterfahren. Aber nun, seit dem Update klappt es wieder wie gewohnt.
Richtigstellung
Die neue Version des Betriebssystems ist schon wieder Geschichte.
Meine Hardware hat anscheinend etwas gegen Ubuntu 10.04, obwohl der Rechner von den Parametern locker damit klarkommen sollte. Aber dauernde Aussetzer beim Abspielen von Musik und stotternde Performance sind nicht witzig. Was noch erschwerend dazu kommt, nach ca. einer Stunde geht praktisch nix mehr. Die Geschwindigkeit geht dermaßen in den Keller, ich habe das Gefühl, ich sitze nicht mehr an einem modernen Rechner, sondern an meinem alten Rechner von vor 12 Jahren. Wenn ich ein Fenster öffnen möchte, klicke es es an und gehe in die Küche, hole mir einen Kaffee und wenn ich den zur Hälfte ausgetrunken habe, dann ist das Fenster endlich offen.
Als nächstes habe ich es dann mit Mint 9 versucht. Zwar geht die Performance nicht nach unten, aber die Problem mit dem Sound sind auch hier vorhanden. Ich werde mir die Tage mal eine neue Soundkarte besorgen und es dann noch einmal versuchen. Bis dahin arbeite ich erst einmal mit Mint 8, das basiert ja auf dem älteren Ubuntu Karmic Koala und das läuft bisher stabil und schnell, so wie ich das gewohnt bin.
Vielleicht passt das neue Ubuntu einfach nicht zu meinem Rechner. Ich hatte das vor Jahren schon einmal, da habe ich eine Version partout nicht zum Laufen bekommen.
Neue Version des OS
Endlich mal wieder etwas “anständiges” zu berichten.
Am vergangen Wochenende hat bei meinem alten Ubuntu 8.04 der Soundserver angefangen zu spinnen. Es war nicht mehr dazu zu bewegen Musik und Klänge abzuspielen. Er hat einfach die Soundkarte nicht mehr richtig erkannt. Da ja aber die neue LTS Version veröffentlicht ist, habe ich keine Federlesen gemacht und habe ein Upgrade auf Ubuntu 10.04 gemacht. Ich habe beide Versionen, 32 bit sowie 64 bit, ausprobiert und bin zum Entschluss gekommen, dass ich zum ersten Mal die 64 bit Version nutzen werde. Der Geschwindigkeitsvorteil ist bei mir doch erheblich. Der Start der Programme erfolgt teilweise doppelt so schnell wie bei der 32 bit Version. Allerdings muckelt der Sound noch ein wenig. Die Musikwiedergabe “springt” und bricht teilweise ab, bzw. es wird zum nächsten Titel gesprungen. Mal schauen ob ich ihm das noch abgewöhnen kann. Denn keine Musik vom Rechner, das geht ja nun mal überhaupt nicht.
Mint
Neh keine Pfefferminzschokolade, es geht hier um Linux-Mint
So wie es im Moment aussieht, wird das wohl in naher Zukunft Ubuntu ablösen. Schon die Version 9.04 vom Ubuntu hat mich nicht vom Hocker gerissen und die neue Version lockt mich noch viel weniger. Es sind Neuerungen eingeflossen, mit denen ich mich nicht anfreunden kann oder will. Dabei geht es nicht um das, was “unter der Haube” werkelt, sondern eher um den “Feel and Shine”. Einige, um nicht zu sagen viele Bedienelemente sitzen nach meinem Gefühl nicht an der richtigen Stelle.
Da ich der Debianarchitektur nicht den Rücken kehren möchte, reduziert sich die Auswahl schon mal beträchtlich und eigentlich bleibt für mich neben Mint nur noch die Basis als solches, also Debian selbst übrig.
Ich werde mich in den nächsten Tagen mal ein wenig näher mit Mint beschäftigen und ansonsten warte ich mal den Release der Version 8 ab und dann könnte es ganz schnell gehen mit dem Umstieg.
By By Mozilla???
Nachdem ich viel Jahre die Programme aus dem Hause Mozilla ohne Einschränkungen genutzt habe, bin ich gerade dabei Ersatz zu konfigurieren.
Der Aufhänger dazu war mein Ärger mit dem Thunderbird. Der Donnervogel hat bei mir die unangenehme Eigenschaft, dass er sich einmal aufhängt um dann mit einem kräftigen Tritt in den Allerwertesten wieder geweckt werden möchte. Dann ist allerdings Ruhe, das Phänomen tritt nur einmal auf. Allerdings kann es erst nach Stunden des Betriebs auftreten, oder aber gleich nach dem Start. Der Ersatz ist in den Paketquellen von Ubuntu zu finden. Mein neues Mailprogramm ist Claws Mail, Abstriche muss ich dabei nicht machen, einzig die Einstellung ist ein wenig umfangreicher, weil der User einfach mehr Einstellmöglichkeiten hat. Aber immerhin ist es noch nicht einmal abgestürzt und es läuft immerhin schon seit heute morgen. Ich habe zwar noch nicht alle Mailadressen eingegeben, aber die Wichtigsten sind schon mal eingepflegt.
Nun kommen wir zum Browser. Auch der wird sich wohl über kurz oder lang ändern. Diesen Beitrag schreibe ich schon mal mit dem Neuen. Das ist der Icecat, die GNU Version vom Firefox Browser. Warum das so ist? Ich bin im Moment nicht so ganz damit einverstanden, was bei der Foundation entschieden wird. Dazu kommt, dass der Fx sich in den letzten Jahren massiv von dem weg entwickelt hat, als was das Projekt mal vor Jahren gestartet wurde. Es sollte ein schlanker und schneller Browser entwickelt werden. Na ja, schnell ist er ja noch, aber von schlank kann ja wohl keine Rede mehr sein. Aus diesem Grund bin ich seit geraumer Zeit auf der Suche nach einer Alternative zum Fx. Da ich aber noch nicht so ganz davon lassen kann, kommt jetzt erstmal der Icecat zum Einsatz.

