Notizen aus der Provinz

"Think different"....eigene Gedanken um dies und das

Year: 2005 (page 1 of 20)

So langsam wird es albern!

Nicht das Björn vom Shopblogger seit gestern ein „Sträußchen“ mit dem Sozialgericht in Bremen ausficht, nun liegt auch noch der Werbeblogger mit dem ManagerVater einer „Laufstegschönheit“ im Clinch. Der Vater bemängelt die Nennung des Namens besagter „Laufstegschönheit“
Ich erlaube mir hier mal die erste Mail zu zitieren:

Guten Tag,
da der Name H….. K….. gesetzlich geschützt ist (R) und TM, bitte ich Sie den Namen aus Ihrer URL zu entfernen und die Werbung mit dem Namen H….. K…. einzustellen. Als Termin hiefür habe ich mir den 2. Januar 2006 Notiert.
Ich bitte um Ihr Verständnis.
mfg
Günther K….

Was glauben diese Herrschaften eingentlich wie wichtig sie sind? Oder sollten sie Angst haben, dass der Bekanntheitsgrad sinkt und durch solche Sachen wollen sie im Gespräch bleiben?
Meiner Meinung nach dürfte es nahezu gleich sein, ob Patrick den Namen der „guten“ Frau nennt oder ob in China ein Sack Reis umfällt. Wobei die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass es mehr Leute interressiert, dass der Reissack umgefallen ist. Weiterlesen

Mit was sich gelangweilte Beamte aber auch beschäftigen.

Da muß ich doch gerade in „Klein Bloggersdorf“ lesen, dass der Björn vom Shopblogger das bremische Sozialgericht an den Fersen hat. Er hat heute eine böse Mail vom besagten Gericht bekommen.

„Sie betreiben eine Homepage, mit dem Header „S-o-z-i-a-l-g-e-r-i-c-h-t B-r-e-m-e-n “ auf der Seite www.shopblogger.de, womit Sie den Tatbestand der Namensanmaßung im Sinne von § 12 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) erfüllen. Der Namensschutz des § 12 BGB gilt auch für Behörden. Eine Namensanmaßung im Sinne von § 12 BGB liegt vor, wenn der Verletzer diesen Namen unbefugt gebraucht und dadurch schutzwürdige Interessen des Berechtigten verletzt.“

Ich sehe das Problem in der verwendeten Blogsoftware. Björn verwendet die Software von Serendipity und dort wird der Header des Beitrags dahingehend geändert, dass die gewählte Überschrift in den Header wandert und zum Titel der Seite wird wenn man den Beitrag seperat aufruft. Was ja in der Regel der Fall ist, wenn man von einer Suchmaschine kommt.
Er hat in sofern Glück gehabt, dass sich die Direktorin des Sozialgerichtes persönlich mit ihn in Verbindung gesetzt hat und dass nicht die Post von einem Anwalt kam mit der Kostenaufstellung im Anhang.
Die Nutzer von Serendipity sollten vielleicht einen Gedanken mehr an die Überschrift verschwenden als bisher.

Schreibfaul???

Neh, ich bin nicht schreibfaul. Nur hat mich gestern das reale Leben ein wenig mehr in Beschlag genommen wie an normalen Tagen. Ich war gestern dank des recht hefigen Windes den ganzen Tag über damit beschäftigt Terrasse und den Weg um das Haus freizuhalten. Denn das liegt ungünstigerweise im Windschatten des Hauses und so hat der Wind den Schnee dort abgelagert.
Außerdem war ich gestern damit beschäftigt den Virenscanner des Windowsbetriebssystemes auszutauschen. Ja, so etwas habe ich auch noch. Aber nur eine ganz kleine Installation für Tochter ihre Spiele. Und nein, es ist kein WinXP. Weiterlesen

Ich habe es doch immer schon gewust.

Petra Pau, stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Deutschen Bundestag und Mitglied im Innenausschuss erklärte heute in Berlin, dass das Satelliten gestützte Mautsystem ohne viel Aufwand zur Totalkontrolle ausgeweitet weren kann. Im genauen sagte sie….

„Die politischen Begehrlichkeiten nach zweckfremden Daten waren von Anfang an riesig. Sonst hätten wir ein anderes Maut-System als das von Toll Collect“

Da kann ich ihr nur zustimmen. Denn wenn man sich die Kontrollbrücken mal genauer anschaut, dann fallen auch dem unwissenden Beobachter einige Ungereimtheiten im Aufbau der Brücken auf. Vorallendingen, warum haben wir die Brücken überhaupt? Es soll doch alles ohne erdgestützte Kontrolle, sondern nur mit der aus dem All, funktionieren. Wenn man allerdings diesen Satz anschaut, Weiterlesen

Vertreter der Hackerszene zogen ein ernüchterndes Resümee

Na, ob der Beitrag nicht den Zorn des Ordnungsstaat heraufbeschwört?

Vertreter der Hackerszene zogen am gestrigen Dienstagabend auf dem 22. Chaos Communication Congress (22C3) in Berlin ein ernüchterndes Resümee ihres Einsatzes für eine bürgerrechtsfreundliche Technikgestaltung. „Wir leben jetzt in der dunklen Welt der Scifi-Romane, die wir niemals wollten“, erklärte Frank Rieger, ehemaliger Sprecher des Chaos Computer Clubs (CCC). „Wir haben einen Polizeistaat“. Es sei nicht mehr zu leugnen, dass ein Großteil der Privatsphäre und anderer grundrechtlich geschützter Werte in den letzten Jahren verloren gegangen seien.

Unbedingt noch lesen bevor der Beitrag vielleicht gelöscht werden muß: Heise Security

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