Notizen aus der Provinz

"Think different"....eigene Gedanken um dies und das

Jahr: 2018

Social Network, neue Heimat gesucht.

Nachdem ja nun Google ihr Social Network G+ schließen wird, bin ich auf der Suche nach einer neuen Heimat.

Es gibt ja viele Alternative, aber wenn man sich einmal damit genauer befasst bleiben nicht wirklich viele übrig. Die bekannteste und „Mutter“ der Social Networks ist bei mir aus diversen Gründen disqualifiziert. Zum einen ist Facebook durch die vielen negativen Schlagzeilen für vernünftig denkende Menschen keine Alternative. Aber das ist wie bei WhatsUp vermutlich der Gruppenzwang. Weil alles es haben, muss man es auch haben um mit seinen Bekannten in Kontakt zu bleiben.
Bei Diaspora habe ich seit einigen Jahren einen Account, aber so wirklich voran geht es nicht und somit dümpelt es nur so vor sich hin. Irgendwie hat es mich auch nicht wirklich angesprochen. Ich habe den Eindruck, dass Diaspora nur etwas für „Nerds“ ist, zu leer und zu aufgeräumt, nicht wirklich etwas was mich zum Verweilen einlädt.
Im Moment schaue ich mir gerade MeWe an. Dorthin bin ich über den Tipp einer Bekannten gekommen. Im Moment noch ein wenig ungewohnt und durch die vielen Möglichkeiten etwas zu schreiben für mich ein wenig unübersichtlich. Jede Gruppe hat noch einen Chat und wenn man zu viele Gruppen abonniert hat, dann kommen recht viele Benachrichtigungen zusammen und bei jeder Nachricht kommt standardmäßig eine Benachrichtigung in Bild und Ton auf das Smartphone. Den Ton habe ich mittlerweile abgestellt, das stört doch erheblich wenn es ständig pingt.
Ich weiß, dass es noch etliche Möglichkeiten gibt sich zu vernetzen. Aber ganz ehrlich, ich habe keine Lust dutzende von Social Networks auszuprobieren, so wichtig ist es mir dann doch nicht.

Was Frau nicht so alles macht

Ich habe eben am Auto die Glühlampen der Nebelscheinwerfer gewechselt und das hat mich 1 1/2 Stunden Arbeit und einen Fingernagel gekostet. 😉

Scheinwerfer

Die alten Lampen waren so was von gelb und duster, das hätten auch zwei Teelichter sein können die da für Licht gesorgt haben. Sicherlich hätte ich die Arbeit auch in einer Werkstatt machen lassen können, aber eigentlich wollte ich mir das Geld dafür sparen und außerdem sollte man auch wissen wie es geht. Zwar muss man dazu das „halbe“ Auto auseinander bauen, aber es hätte schlimmer sein können. Bei der ersten Lampe habe ich noch über eine Stunde gebraucht und bei der Zweiten war ich nach ungefähr 15 Minuten fertig. Denn wenn man erst einmal weiß wie es geht ist man schnell fertig.
Es gibt ja auch ein paar Anleitungen im Netz, aber ganz ehrlich, dass ist alles Tinnef. Da bauen Leute tatsächlich Sachen aus die nicht nötig sind und tauchen mit den Armen in die Tiefen der Technik ein um dann irgendwie von oben zu sehen was sie tun. Das sind sicherlich Verrenkungen die ich gerne sehen würde.
Aber falls jemand wissen will wie es wirklich geht:

1: Von unten fünf Clips aus der Schürze entfernen und die Abdeckung nach hinten klappen.
2. Die Abdeckung um den Scheinwerfer von vorne vorsichtig mit einem Schraubendreher herauslösen, dann sieht man was man tut.
3. Den Stecker von unten von der Lampe abziehen.
4. Die zwei Schrauben die den Scheinwerfer auf der Innenseite halten mit einem Zehnerringschlüssel herausdrehen.
5. Den Scheinwerfer auf der Außenseite aus dem Clip lösen und nach hinten und unten herausdrehen.
6. Die Glühlampe vorsichtig im Bajonett drehen. Sie könnte durch Oxid fest sitzen, dann hilf Rostlöser und ein wenig Muße.
7. Lampenfassung sauber machen und neue Lampe einsetzen…That’s it
8. Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge.

Urlaubsbericht

Wir waren in diesem Jahr zum 10 Mal im Hunsrück und seit zwei Jahren wohnen wir dann in Horath.

So lässt es sich leben

Wie schon so oft sind wir Mitte Oktober mit Sack und Pack für eine Woche im Hunsrück eingefallen und wie schon so oft hatten wir Glück mit dem Wetter. Die ersten Tage war es so warm, dass wir die zum Glück mitgebrachten Sommerkleidung nutzen konnten. Erst als sich der Urlaub um Ende neigte kam morgens der Nebel und man brauchte tagsüber eine leichte Jacke.
Der Ausblick auf dem Bild bietet sich wenn man auf der Terrasse der Ferienwohnung ist und wie man sieht kann man wunderbar den Sonnenuntergang genießen. Mit dem im vorigen Jahr nötig gewordenen Umzug von Thalfang nach Horath habe wir einen richtigen Glücksgriff getan. Die Wohnung ist sehr groß, super ausgestattet und der Blick von der Terrasse ist genial. Dazu kommt noch die Tatsache, dass die Vermieter wirklich super sind. Aus diesen Gründen und weil wir uns im Hunsrück super wohl fühlen haben wir die Wohnung für eine Woche im Oktober 2019 geblockt.

Das Wetter ist verrückt

Auch wenn einige Leute der Meinung sind, wir haben keine Klimaerwärmung, dass was gerade draußen stattfindet kenne ich so nicht.

Ein Wintersturm ist ja prinzipiell nichts ungewöhnliches, aber das der Wind dabei direkt von Süden kommt ist ungewöhnlich. Ein Wechsel zwischen Sonne und Wolken bei ständigem Schneefall ist auch nicht so normal. Zum Glück haben wir 3 Grad plus und der Schnee von letzter Woche taut sogar. Sonst hätten wir vermutlich ein ernstes Problem, denn Schneesturm mit liegenbleibenden Schnee sorgt für Schneeverwehungen und das fände ich nicht lustig. Mal schauen wie das her weiter geht. Von mir aus dürfte es Frühling werden.

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