Notizen aus der Provinz

"Think different"....eigene Gedanken um dies und das

Eine kleine fiktive Geschichte aus “ferner” Zukunft

Dies ist ein fiktive Geschichte aus der deutschen Zukunft. Sie entstammt meiner Phantasie und Ähnlichkeiten mit bekannten oder unbekannten Personen der Vergangenheit oder der Gegenwart sind nicht beabsichtigt und somit rein zufällig.

Wir schreiben das Jahr 20??, Bürgerrechte sind weitestgehend abgeschafft oder bestehen nur noch auf dem Papier. Jegliche Kommunikation wird von einer neuen Behörde überwacht. Wer oder was die Behörde genau macht, liegt genauso im Dunkel wie der Name der Behörde. Die Bürger sprechen hinter vorgehaltener Hand von der Gedankenpolizei. Man munkelt davon, dass schon mehrfach Menschen plötzlich verschwunden sind, als ob sie niemals existiert hätten. Die deutsche Hauptstadt ist übrigens ins sichere München verlegt worden. Das hatte nicht nur den Grund, dass die Politiker lieber die Isar als die Spree vor der Haustür gehabt hätten, man benötigte Berlin einfach für etwas anderes. In Anlehnung an John Carpenter’s Film „Die Klapperschlange“ wurde Berlin wieder ummauert und alle unangepasste Bürger werden in Berlin interniert. Berlin ist jetzt ein riesengroßes Gefängnis wo die Gefangenen sich selbst überlassen werden.
Radikale Jugendliche landen selbstverständlich genauso in Berlin wie kritische Journalisten oder unliebsamer Bürger. Um ein unliebsamer Bürger zu werden, benötigt man nicht viel. Ein falsches Wort, ein falsches Buch oder auch nur die falsche Bekleidung reichen im Regelfall schon aus um im Visier der Behörden zu landen. Das Internet ist abgeschaltet bzw. ist für einige wenige Bürger nur noch stark zensiert nutzbar. Zu dieser Entwicklung ist es gekommen, als ein übereifrigen Innenminister unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung die Verfassung mit seinen Ermächtigungsgesetzen außer Kraft setzte und er faktisch die Regierung übernommen hatte.
Die paar Einschränkungen nimmt man aber gerne in Kauf, denn es ist wieder schön in Deutschland zu leben, man muss keine Angst haben mit der U-Bahn zu fahren, in den Fußgängerzonen wird man nicht mehr angebettelt, man muss auch keine Angst mehr haben wenn man Nachts durch die Städte geht und überhaupt ist Deutschland wieder ein Land der Glückseligen. Alle Störenfriede und Querulanten sind entweder früh genug ins Ausland gegangen, oder leben jetzt in Berlin.

3 Kommentare

  1. Eine Bitterböse Vorstellung

  2. Tolle (gar nicht mal so fiktive) Geschichte, da wäre ich doch mal gerne ein Einwohner von Berlin 😉

  3. Ui und ich würde dann anstatt in Berlin ausgewandert sein*gg* weil in Berlin würde mir das zu eng werden mit den Platz, denn ich glaube, da würde dann Wohnungsmangel bestehen *gg*

Kommentare sind geschlossen.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.