Notizen aus der Provinz

"Think different"....eigene Gedanken um dies und das

Klinkenputzer

Da klingelt es doch vorhin und vor der Haustür steht ein Männlein mit Begleiterin. Der Mann war der Oberbürgermeisterkandidat der SPD und er wolle sich nur mal den Wählern zeigen und sich kurz vorstellen.
Ich wohne hier nun schon seit 20 Jahren, aber einer der Politiker hat sich bei mir noch nie vorgestellt. Sollte sich bei den Herrschaften die Einsicht durchgesetzt haben, dass die Politiker zu den Bürgern gehen müssen und nicht umgekehrt?

3 Kommentare

  1. Ach!? Bei uns ist es genau umgekehrt. Vor mehr als 25 Jahren haben wir Ratskandidaten von der SPD alle wochenlang derart Klinken geputzt , auch die CDU tat das, wenn auch etwas gezielter, denn die hatte es damals leichter. Und ich habe das auch, als ich dann im Rat war weitergemacht (ich kenne in meinem Viertel jeden Klingelknopf und jeden Hausflur außer den Neubauten :)). Aber seit ca. 15 Jahren (ich bin ja schon lange nicht mehr in einer Partei und auch sonst nicht aktiv) sieht man hier keinen Politiker oder Kandidaten mehr, und auch die Infostände sind wenig geworden. Die „Politikverdrossenheit“ muss irgendwie auf Gegenseitigkeit beruhen… Wenn es sich (bei Euch wenigstens) jetzt wieder umkehrt – um so besser!

  2. Gab´s wenigstens ein Werbegeschenk? Oder ist das Wählerbestechung? 😉

  3. …ach was, nur einen „feuchten Händedruck“.

    @Alte Eule
    Ich habe hier wirklich seit Jahren niemanden gesehen. Deswegen war ich ziemlich überrascht als mir meine Frau erzählte wer das gewesen wäre.
    Ich bin aber mal gespannt, wann die andere Seite erscheint. Denn ich glaube nicht, dass der CDU Bewerber es sich leisten kann nicht los zu marschieren. Denn man weiß doch wie das ist, ich kenne die alle nicht, aber der ist bei uns gewesen, den wähle ich.

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