Notizen aus der Provinz

"Think different"....eigene Gedanken um dies und das

Vom Winde verweht

Nein, nicht er „Schinken“ von Margaret Mitchell, sonder ganz real vom Wetter.

Hier stürmt und regnet es, das ist nicht mehr fein. Ein paar mal habe ich schon gedacht, der Sturm drückt mir die Fensterscheiben vom Wohnzimmer ein. Die Haustür habe ich schon abgeschlossen, so ziehen die Verriegelungen die Tür fest in den Rahmen. Denn der Wind drückt gegen die Tür und der Regen zieht sich unter der Dichtung in den Vorbau. Ich weiß auch nicht wer sich solch einen Blödsinn ausdenkt? Unsere Altvorderen wussten schon warum bei denen die Haustüren nach außen aufgingen. Da drückte der Sturm die Tür in den Rahmen und nicht aus ihm heraus. Aber heutzutage ist nachdenken bei den Designer ja nicht mehr üblich, Hauptsache gut aussehend.
Meine beiden Frauen sind unterwegs. Zwar nur am anderen Ende der Stadt, aber hoffentlich kommen sie nachher gut nach Hause. Ich habe Töchterchen vorhin in die Stadt gefahren, eigentlich wollte sie mit dem Bus fahren, aber bei dem Wetter habe ich sie lieber gefahren.

6 Kommentare

  1. Dass Haustüren nach außen aufgehen sollten, hat ja auch den Sinn dass, wenns brennt und Panik ausbricht, nicht alle gegen die Tür drücken, sondern die Tür aufgeht und man rauskann. Aber bei unserem Haus vom Anfang des vorigen Jahrhunderts – ursprünglich eine Familie, jezt vier Mietparteien – geht die Haustür auch nach innen auf.

    Und gestürmt hat es bei uns auch heftig, allerdings ist es hier etwas dichter bebaut, da kommt der Sturm nicht ganz so durch.

    • Wolf

      13. November 2010 at 08:07

      Wenn Sturm ist, dann ist es am Schlimmsten immer auf der Arbeit. Von unserem Bürofenster kann ich zum höchsten Berg Norddeutschlands dem Brocken schauen. Da ist kein Hindernis dazwischen, Wind und kalt aus erster Hand.

  2. Und jetzt der Regen. Ist bei Euch schon „Land unter“? Bei uns bisher erst in einer Straße, aber da es morgen so weiter regnen soll….

    Aber für Deinen Blick aus dem Bürofenster wird Dich mancher beneiden. Hat nicht jeder. Macht ein Stück Arbeitsqualität aus….

    • Wolf

      14. November 2010 at 08:20

      Bei uns war nix zu merken von Überschwemmungen, das Wasser ist gut abgelaufen. Aber wir waren gestern Mittag im Südharz und da hat es am Nachmittag bestimmt noch Probleme gegeben. An einer Stelle hatte das kleine Flüsschen nur noch ein paar Zentimeter bis zur Straße zu überwinden.

  3. Gestürmt hat es bei uns auch heftigst. Allerdings kam der Wind von einer Seite, die bei mir an allen Fensterfronten vorbei zieht. Dafür hatte ich ja dann den Regen drinnen 😉 Ist aber, nachdem es aufgehört hatte zu regnen, binnen zwei Stunden, zumindest oberflächlich, getrocknet. Dafür habe ich jetzt schöne Flecke an der Stelle. Egal, wollte im Frühjahr sowieso streichen.

    Ich wünsche einen schönen trockenen Wochenbeginn!

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