"Think different"....eigene Gedanken um dies und das

Tag: 23. November 2005

Die Sony RootKit Blamage

Ben Edelman seines Zeichens Harvard-Jurist hat sich Gedanken darüber gemacht, wie denn jene Käufer der CDs von der Umtauschaktion erfahren sollen, wenn sie keine Meldungen aus der Fachpresse lesen. Sein Vorschlag ist ebenso simpel wie einleuchtend einfach. Da das RootKit „nach Hause telefoniert“, angeblich ja nur, um die neusten Werbebanner abzurufen, könnte man diese Funktion nutzen und einen Hinweisbanner kreieren um auf diesem Weg die Käufer zu informieren. Eventuell in diesem Stil:

„Achtung, diese CD ist Gegenstand einer kostenlosen Rückruf-Aktion, die aufgrund einer verheimlichten und unerlaubten Installation auf Ihrem Rechner erfolgt. Klicken Sie hier für weitere Informationen“.

Die Verantwortlichen von Sony BMG werden das zwar garnicht gerne hören. Aber die Richter in den anstehenden Verhandlungen gegen den Musikkonzern werden von dieser Lösung sicher mit Interesse hören.

Sicherheitsupdate

Heute Morgen beim Rechnerstart, meldete der Update-Notifier ein paar Updates. Darunter war auch ein Kernelupdate. Dieses beinhaltet keine zusätzlichen Funktionen sondern schließt einige Sicherheitslücken. Kernelupdates sollte man, wenn sie über den Update-Notifier kommen, ja eh immer installieren. Denn das sind dann in der Regel Sicherheitsupdates. Leider wurden die passenden Linux-Header nicht auch gleich installiert. Dieses muß man also zusätzlich noch machen. Da sich ja die Versionsnummer geändert hatte, wurde in den Modules ein neuer Ordner angelegt und in diesem war natürlich der „normale“ fglrx Treiber eingebunden und nicht der installierte ATI-Treiber. Nach dem Neustart des Rechners lief die OpenGL Unterstützung folglicherweise wieder mit dem Messa-Treiber. Also muß man die Pfade anpassen. Ich habe dabei gleich mal die Gelegenheit genutzt, und den neusten ATI-Treiber installiert. Dieser soll jetzt sogar schon mit Breezy laufen. Vielleicht versuche ich ja doch noch mal ein Upgrade. Aber im Moment haben ich keine Lust mein Hoary auf Breezy upzugraden.

“Dicken Hals”…

Da versuchen die Herrschaften aus Redmond doch wieder mit Hilfe ihrer Marktmacht uns einen Pseudostandart zu bescheren.
Erst verschanzen sie sich seit Jahren hinter ihren „Abwehrmauern“ und verwehren den Nutzern von ihren Officepaketen die Kommunikation mit Nutzern anderer Officeprogrammen und ja nicht nur das, es ist ja teilweise unmöglich Dokumente zu öffnen die mit älteren Programmversion erstellt wurden.
Jetzt wollen sie versuchen, alle anderen Hersteller auf ihre Dateiformate zu bringen. Das Bonbon dabei ist, dass sie die Dateiformate öffnen wollen um den anderen Anbietern die Möglichkeit zu geben, die Office12 Dokumente zu bearbeiten. Der Haken an der Geschichte ist aber, dass sie ihre Formate zum Standart machen wollen.
Den ganzen Bericht zum Thema kann man bei Golem nachlesen.
Ich müßte mir ja keine Gedanken darüber machen, aber auch als Linuxianer ärgert mich so etwas.
Hier noch mal zwei Links zu dem Thema auf Silicon.de
Silicon1
Silicon2

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