Notizen aus der Provinz

"Think different"....eigene Gedanken um dies und das

Kategorie: Aus der Region (Seite 1 von 5)

Wissenswertes und Neuigkeiten aus der Region

Einkaufen in der Provinz

Eigentlich lebe ich ganz gerne in der Provinz. Aber an manchen Tage verfluche ich dieses Nest.

In einer unserer Armbanduhren ist die Batterie leer und da sie hier mittlerweile 10 EURO für einen popeligen Batteriewechsel aufrufen habe ich mir gedacht, dass kann man doch auch selbst erledigen. Eigentlich ist es ja auch kein Problem, Uhr auf..alte Batterie raus…neue Batterie rein…Uhr wieder zu. Tja, aber es hapert an der Tatsache, dass ich in diesem Nest mit vertretbaren Aufwand keine passende Batterie bekomme. Also habe mich an den Rechner gesetzt und habe im Internet einen Blister mit fünf Batterien für 2,70 EURO gekauft und das Ganze auch noch versandkostenfrei. Selbst wenn ich nur eine Batterie einsetzen sollte, habe ich 7 EURO eingespart. Davon, dass ich beim Einkauf hier im Ort auch noch Parkgebühren in Höhe von mindestens 1,40 EURO hätte berappen müssen will ich überhaupt nicht reden. Da muss sich kein Einzelhändler vor Ort darüber beklagen, dass die Leute im Internet kaufen.

Überhaupt nicht lustig

Ja, ich weiß, Schnee gehört zum Winter dazu. Aber trotzdem muss ich das weiße Zeug nicht haben.

20160117_084531 Heute früh kurz nach 8 Uhr war ich schon draußen und habe den Schnee der Nacht beiseite geräumt. Dabei habe ich mich genau an die Vorgaben der städtischen Satzung gehalten. Wenn kein Fußweg vorhanden ist, sind knapp ein Meter Straße zu räumen und gegebenenfalls zu streuen. Habe ich gemacht. Nun warte ich auf den „Aushilfsschneeschieberfahrer“ der dann alles wieder zuschieben wird. In früheren Zeit wurde die Straße in voller Breite vom Schnee befreit. Heutzutage wird die Straße einmal befahren. Was dazu führt, dass die Straße sich in eine Einbahnstraße mit hohen Schneerändern verwandelt. Der Schnee ist aber durch das Räumen so kompakt und hart, dass man es tunlichst vermeiden sollte mit einem normalen PKW dort hinein zu fahren. Wenn man sich darüber beschwert bekommt man vermutlich zu hören, dass die meisten Leute eh einen SUV fahren würden und man sich das komplette Räumen deswegen spart. Wahrscheinlich hat der Fahrer aber so knappe Zeitvorgaben, dass er überhaupt keine Zeit hat seine Arbeit richtig zu machen. Ich finde es zum kotz…

Wir haben gewählt

…und das ist wörtlich zu nehmen. Wir haben selbstverständlich unsere staatsbürgerlichen Rechte wahrgenommen.

Interessant ist das, oder die Ergebnisse. Das wohl von den wenigsten erwartete Ergebnis ist die Tatsache, dass wir nun einen fränkischen Oberbürgermeister haben und vor allen Dingen mit welch Deutlichkeit er die Wahl gewonnen hat. Immerhin hat er den Zweitplatzieren mit fast der doppelten Anzahl von Stimmen auf die Plätze verwiesen.
Ansonsten gilt auch der Landestrend bei uns in Goslar, die FDP hat deutlich Federn lassen müssen. Ich weiß zwar nicht wann sie denn anfangen wollen mit den von ihrem Vorsitzenden versprochenen Lieferungen zu beginnen, aber wenn sie noch lange warten, dann sind sie nicht mehr in der Lage überhaupt irgendetwas zu liefern. Denn dann sind sie in der Bedeutungslosigkeit versunken.
Bei uns hat übrigens auch die SPD Verluste zu beklagen, aber das dürfte der Arbeit der letzten Jahre geschuldet sein und das Hickhack um die Abwahl unseres letzten SPD Oberbürgermeister dürfe auch dem einen oder anderen Bürger noch im Hinterkopf zu sein.
Jedenfalls hat unser Sigmar zum heutigen Geburtstag einen Oberbürgermeister bekommen, der ein Parteibuch der CSU in der Tasche hat und das ist doch auch mal ein ausgefallenes Geschenk. 😉

Ansonsten warten wir mal ab wie unser Franke ‚tschuldigung Oberfranke sich macht. Vielleicht ist die Idee einen Kandidaten von außerhalb zu holen nicht die schlechtest Idee, denn eines ist mal sicher, er ist noch nicht im üblichen Parteienfliz verstrickt.

Sechs setzen

Heute waren 33.981 wahlberechtigte Bürger von Goslar aufgerufen über die Zukunft des Oberbürgermeisters abzustimmen.

Das Verhältnis zwischen dem OB [1. Oberbürgermeister], dem Rat der Stadt und vielen Bürgern galt seit langem als zerrüttet und heute nun durften die Bürger ihre Meinung dazu sagen. Die Wahl war recht einfach, es gab auf dem Stimmzettel nur zwei Möglichkeiten abzustimmen, ja oder nein. Bei ja senkte sich der Daumen nach unten, bei nein zeigte der Daumen nach oben und man bekundete damit, dass man mit dem OB zufrieden ist.
Nun ja, die Schlachten sind geschlagen und die Stimmen sind ausgezählt, von den 33.981 Wahlberechtigten haben nur 14.794 von ihrem Recht auf Wahl Gebrauch gemacht….das ist BESCHÄMEND!!!!
Allerdings haben von diesen 14.794 Wahlberechtigten 12.799 Bürger auf eindeutige Weise unserem OB klar gemacht was sie von ihm halten, sie haben den Daumen nach unten gedreht. Das sind nach offizieller Meldung 87,08 % und das ist schon ein eindeutig Ergebnis. Bei diesem Ergebnis kann der Gute noch froh sein, dass wir nicht mehr im Mittelalter leben, denn dann hätten sie Teer und Federn heraus geholt und ihn mit Schimpf und Schande aus dem Stadttor gejagt. Wobei…bis auf den Teer und die Federn ist es ja ähnlich gelaufen. Vor ein paar Wochen hätte er noch die Möglichkeit eines Rücktritts gehabt, aber er hat es ja vorgezogen „verbrannte Erde“ hinter sich zu lassen.

Provinz²

In der vergangenen Woche ist es mir wieder mal bewusst geworden, ich lebe in der Provinz

Noch viel tiefer kann die Provinz fast nicht sein und da beklagen sich die Händler darüber, dass die Bürger verstärkt im Internet kaufen.
Ich wollte am vergangenen Wochenende endlich einen Türschließer für die Wohnungstür kaufen. Die Hunde machen die Tür zwar auf, aber mit dem hinter sich zu ziehen hapert es noch. Also musste ein Türschließer her. Aber natürlich nicht so ein Riesenteil, welches man von Haustüren kennt. Es gibt ja schließlich mittlerweile kleine leichte Türschließer, die speziell für leichte Wohnungstüren konzipiert sind. Die werden einfach nur über das Türblatt gesteckt und spannen sich beim Öffnen und schließen durch die Federspannung die Tür wieder.
Nun muss man aber nicht glauben, dass es so etwas hier in den einschlägigen Baumärkten zu kaufen gibt. Ich hätte natürlich noch unser Haus- und Eisenwarenapotheke aufsuchen können, aber dazu hätte ich in die Innenstadt gemusst, Parkgebühren wären fällig gewesen und vermutlich hätte ich noch mehr bezahlen müssen als jetzt. Also rein ins Netz und nach ein paar Klicks das Richtige gefunden. Bestellt bei einem Händler in der Nähe von Würzburg und gestern ist das Teil angekommen. Zusammenbau und Montage sind kinderleicht und ab sofort ist die Tür zu.

Spätfolgen???

Interessante Nachrichten von Anwohner am sanierten Okerstollen.

Nachdem im vergangenen Jahr, nach vielen Jahren der Wartezeit, der alte Okerstollen saniert wurde, häufen sich jetzt die schlechten Meldungen der Anwohner. In einem Haus kämpft man seit einigen Monaten mit und gegen feuchte Wände im Keller. Komisch nur, dass das erst jetzt auftritt. Das Haus steht schon viele Jahrzehnte und nun plötzlich sind die Wände im Keller feucht. Weiterlesen

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