Notizen aus der Provinz

"Think different"....eigene Gedanken um dies und das

Kategorie: Linux (Seite 1 von 6)

Fast zwei Jahre ist es her…

…seit der neue Rechner hier eingezogen ist und seit dem hat mich die Bildqualität genervt.

Aber nun ist alles schick. Ich habe in den verschiedensten Rechner immer Grafikkarten von Nvidia genutzt und in diesem hier war vom Verkäufer eine GraKa von ATI/AMD verbaut worden. Das ist im Prinzip ja auch kein Problem. Bei Windows war auch alles in Ordnung, nur leider lässt die Unterstützung für Linux wohl zu wünschen übrig. So kam es, dass ich nirgends einen vernünftigen Treiber gefunden habe bei dem die Bildqualität in Ordnung war. Es lag immer ein Grauschleier über dem Bildschirm, es war kein klares und scharfes Bild zu bekommen. Ich hatte schon den Bildschirm in Verdacht aber letztens hatte ich einen Geistesblitz…tausche doch mal die Grafikkarte. Es gibt ja noch den ausrangierten Rechner und in dem ist/war eine Grafikkarte von Nvidia verbaut. Kurz entschlossen beide Rechner auf, die Karten getauscht und beim ersten Hochfahren der Aha-Effekt. Es gab endlich ein klares Bild, kein Grauschleier mehr und schwarz war auch endlich schwarz. Ein kleines Problem gab es noch zu lösen und das war die riesige Schrift bei den Bootmeldungen. Aber ein Anpassen der Einträge im Grubmenü und ein „update Grub“ lösten auch dieses Problem. Fazit des Ganzen, man sollte sich im Moment gut überlegen ob man bei einem Linux OS auf eine Grafikkarte aus dem Hause AMD/ATI setzt.

„Blöder“ Drucker

Natürlich ist der Drucker nicht blöd, sondern wir drucken zu wenig.

Nachdem uns in den letzten Tagen aufgefallen ist, dass die Druckqualität immer schlechter wurde, habe ich mich gestern daran gesetzt dem Drucker zu sagen er solle die Druckdüsen reinigen. Nach bestimmt dreißig Seiten Papier und dem gesamten Inhalt der Druckerpatronen druckt er nun wieder so wie er soll. Bei bestimmten Druckgrößen kann es zwar noch sein, dass am oberen Rand der Buchstaben immer noch etwas fehlt, aber immerhin ist die Schrift wieder schwarz und nicht mehr blasblau.
Nach der Aktion habe ich mich schlau gemacht und habe ein kleines Script erstellt, welches jeden Dienstag um 18:00 Uhr von Cron angestoßen eine Seite Text ausdrucken soll. Damit möchte ich verhindern, dass die Düsen wieder eintrocknen. Ich bin schon gespannt ob ich alles richtig gemacht habe und es klappt.
Als wir gestern neue Druckerpatronen kaufen waren haben wir geschaut was ein Laserdrucker kosten würde, bei 200 EURO aufwärts ist das allerdings keine wirkliche Alternative.

PS: Es hat übrigens funktioniert, ab jetzt kommt automatisch jeden Dienstag eine bedruckte Seite aus dem Drucker

Alt gegen neu

….gerade wieder meine alte Tastatur aus dem Keller geholt

So langsam frage ich mich, warum ich ab und an etwas Neues kaufe und nach ein paar Jahren das Alte und bewährte wieder zum Einsatz kommt. Im Moment gerade aktuell habe ich wieder meine alte Tastatur im Einsatz. Muss mich nur ein wenig umgewöhnen, die Tasten sind enger zusammen. Dafür kann ich jetzt aber wieder vom Sofa aus schreiben. Denn was nützt mir eine kabellose Tastatur, wenn sie am liebsten den Sender an Gehäuse geklebt hätte. Kaum das ich mich mit der Tastatur ein wenig vom Schreibtisch entfernt hatte, hat sie den Dienst verweigert und alle paar Tage verlangte sie nach neuen Batterien. Diese alte Tastatur ist monatelang ihrem Futter ausgekommen. Allerdings sieht diese Tastatur nicht so schick aus, sie ist nicht schwarz sondern hat diese schicke hellgraue Farbe. Interessanterweise funktionieren hier mehr Sondertasten als bei der Neuen. Hier muss ich aufpassen, dann hier ist eine „Sleeptaste“ vorhanden und mein Ubuntu regiert sogar darauf. Wenn der Rechner plötzlich schlafen geht, dann bin ich aus versehen darauf gekommen.

Windows vs. Linux

Warum ich mir niemals mehr ein Windows OS anschaffen würde

Ich habe gestern meinen Zweitrechner heraus geholt um das neue Ubuntu 12.04 zu testen. Dazu musste ich zuerst dem noch darauf befindliche Win XP ein wenig Platz klauen. Vorher habe ich erst noch die längst überfälligen Updates gemacht, das System bleibt noch installiert. Der Vorbesitzer hat das wohl ein wenig schleifen lassen, denn das letzte Update war von 2010 und somit längst überfällig. Nun aber zum Grund, warum ich wieder mal bestätigt wurde, dass mir Windows suspekt ist. Um die Updates machen zu können braucht man eine Internetverbindung und das funktioniert am einfachsten per WLAN. Und da geht es schon los. Nichts ist mit einfach rein mit dem USB Stick und nach Eingabe der Zugangsdaten kann man surfen. Windows verlangt zu erst einmal nach einen Treiber. Den bekommt man zwar mitgeliefert, aber dieser Umstand…CD ins Laufwerk, Treiber installiert und dann der unvermeidliche Neustart. Das ist für mich so dermaßen benutzerunfreundlich und umständlich. Ganz anders funktioniert das bei Linux, bei der Installation wurde ich gefragt, ob ich die erkannte WLAN Verbindung nutzen wolle und nach Eingabe der Zugangsdaten stand die Verbindung und die Daten flogen nur so durch die Luft. Warum kann oder will Windows nicht das, was Linux kann? Warum muss ich erst etliche „Kniefälle“ vor dem OS machen damit ich das bekomme, was mir Linux ohne großes Zögern bereit stellt. Sorry Redmond, damit reißt ihr mich nicht vom Hocker und da braucht auch keiner kommen und sagen, XP wäre ja veraltet, auch das aktuelle OS verlangt weiterhin nach Treibern, damit es sich mit externen Geräten versteht.

Update des Betriebssystems

Seit heute kann ich meinen Monitor wieder ausschalten.

Seit dem Update des OS vorhin, kann ich endlich meinen Monitor wieder ausschalten. Irgendein Signal vom Ubuntu hat wohl dafür gesorgt, dass ich den Monitor in den letzten Tagen nicht ausschalten konnte, weder im Betrieb noch nach dem Herunterfahren. Aber nun, seit dem Update klappt es wieder wie gewohnt.

Richtigstellung

Die neue Version des Betriebssystems ist schon wieder Geschichte.

Meine Hardware hat anscheinend etwas gegen Ubuntu 10.04, obwohl der Rechner von den Parametern locker damit klarkommen sollte. Aber dauernde Aussetzer beim Abspielen von Musik und stotternde Performance sind nicht witzig. Was noch erschwerend dazu kommt, nach ca. einer Stunde geht praktisch nix mehr. Die Geschwindigkeit geht dermaßen in den Keller, ich habe das Gefühl, ich sitze nicht mehr an einem modernen Rechner, sondern an meinem alten Rechner von vor 12 Jahren. Wenn ich ein Fenster öffnen möchte, klicke es es an und gehe in die Küche, hole mir einen Kaffee und wenn ich den zur Hälfte ausgetrunken habe, dann ist das Fenster endlich offen.
Als nächstes habe ich es dann mit Mint 9 versucht. Zwar geht die Performance nicht nach unten, aber die Problem mit dem Sound sind auch hier vorhanden. Ich werde mir die Tage mal eine neue Soundkarte besorgen und es dann noch einmal versuchen. Bis dahin arbeite ich erst einmal mit Mint 8, das basiert ja auf dem älteren Ubuntu Karmic Koala und das läuft bisher stabil und schnell, so wie ich das gewohnt bin.
Vielleicht passt das neue Ubuntu einfach nicht zu meinem Rechner. Ich hatte das vor Jahren schon einmal, da habe ich eine Version partout nicht zum Laufen bekommen.

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