"Think different"....eigene Gedanken um dies und das

Kategorie: Computer (Seite 1 von 16)

Eigene Cloud

Falls jemand einen Cloudspeicher nutzen möchte und Bedenken gegenüber den Anbieter aus dem US Amerikanischen Raum hat kann man, falls ein eigener Webspace zu Verfügung steht zum Beispiel NextCloud nutzen.

Ich hatte ja versprochen wieder ein wenig mehr zu schreiben und darum mache ich mich mal ans Werk.

Die Nutzung einer Cloud ist heute ja gang und gebe. Viele Leute speichern ihre Bilder vom Smartphone automatisch in einer Cloud. Egal ob nun bei Google oder Apple, bei beiden stehen die Server in den USA und sind daher datenschutzrechtlich zumindest bedenklich einzustufen. Bei Bilder sehe ich da auch nicht die großen Gefahren. Da veröffentlichen die Leute mehr privates auf Instagram oder Facebook. Bei Dokumenten zur Datensicherung sieht das schon ganz anders aus. Die würde ich keinem Server anvertrauen der nicht in Europa steht. Ja ich weiß, auch diese Server können gehackt werden und da sehe ich noch nicht mal so sehr die Finstermänner aus der Hackerszene sondern eher die „Schlapphüte“ die das im Auftrag der Staates tun. Aber zumindest die großen Internetfirmen aus den USA habe nicht so ganz einfach Zugriff auf die Daten.
Zum Zweiten kommt dazu, dass der Speicherplatz in der Freeversion oft recht bescheiden ausfällt. Als Abhilfe kann man, voraus gesetzt man hat einen entsprechende Vertrag mit einem Hostingunternehmen, damit schaffen dass man sich seine eigene Cloud installiert. Das geht mit Owncloud oder Nextcloud recht easy. Der positive Effekt zur besseren Kontrolle ist der größere Speicherplatz. Ich habe 50 Gb zur Verfügung. Das ist doch schon ein vieles mehr zu den oft bescheidenen 1 bis 10 Gb in den Freeversionen der Anbieter wie Dropbox oder Pcloud. Freigabe der Dateien für andere Personen über Link oder direkte Freigebe ist genauso möglich wie eigener Speicherplatz für Gäste. Es gibt auch eine APP um die Daten automatisch von Smartphone in der Cloud zu speichern.
Alles in allem sehe ich da eine recht interessante Alternative zu den üblichen Cloudanbietern zumal das Handling nicht schwierige als als die Nutzung von Drive oder Foto.

Windows ist angekommen….

…und ich frage mich, was die Herrschaften in Redmond „rauchen“

Da ich ja nicht vorhabe Windows öfter als notwendig zu nutzen, habe ich entschieden, dass eine 20 GB Partion für Windows ausreichen sollte. Irgendwie habe ich da mittlerweile so meine Zweifel. Die Updatearie nach der Installation musste ich bei 2/3 abbrechen, denn da war der Platz auf der Partition schon erschöpft. Nach dem Löschen aller möglichen BackUpdateien und Sicherungsdateien belegt Windows aktuell 15,65 GB der Partition. Zusätzlich zum Betriebssystem sind lediglich drei Programme installiert, die ungefähr 1,5 GB an Platz benötigen. Also belegt Windows satte 14 GB an Platz auf der Festplatte, in meinen Augen deutlich zu viel. Meine Ubuntuinstalltion belegt aktuell 6,5 GB und somit noch nicht einmal die Hälfte von dem was Windows für sich beansprucht. Dazu muss ich aber sagen, dass bisher deutlich mehr an Programme zum Linux OS hinzugekommen sind als dass es beim Windows jemals sein wird, das kann doch nicht normal sein. Was mir zusätzlich sauer aufgestoßen ist, ist die Zeit die es benötigte um Windows das erste Mal nutzen zu können. Alles in Allem war ich fünf Stunde mit Windows beschäftigt. Die Installation von Ubuntu dauerte noch nicht mal eine 3/4 Stunde und lief deutlich entspannter. Es wird also mit Sicherheit eine eher unterkühlte Zusammenarbeit zwischen uns geben.

Neue Version Neue Oberfläche

Mit dem letzten Versionssprung des Firefox komme ich nun in den Genuss von Australis. Das ist die neue kommende Oberfläche des Browsers.

Nun ja, sie ist modern…
Besonders gut gefallen mir die Änderungen nicht. Mal abgesehen davon dass es ungewohnt ist, aber daran gewöhnt man sich, fehlen mir einige Anpassungsmöglichkeiten der Oberfläche und die Geschichte mit dem Tabs oben gefällt mir persönlich überhaupt nicht. Wenn die Tabs direkt über dem Browserfenster sind, kann man sie schnell schießen und nun muss man über sämtliche Ansichtsleisten hinweg um die Tabs am oberen Ende des Browsers zu schließen. Die viel gelesene Aussage, dass die Adresszeile zum Tab gehört lasse ich nicht gelten. Ob die Seitenadresse über oder unter dem Tab ist, ist aus meiner Sicht vollkommen egal. Die schlechtere Bedienbarkeit wiegt meiner Ansicht deutlich schwerer. Da hätte man den Usern einfach die bisherige Entscheidungsfreiheit belassen sollen. Aber das ist wie in vielen Programmen, den Usern wird nach dem Motto „friss oder stirb“ eine Oberfläche vorgesetzt und sie müssen sie darin fügen. Da diese Methode sich aber aber mittlerweile durch allen Programme zieht, hat man nicht wirklich eine Alternative zu Hand. Früher waren den User da deutlich mehr Entscheidungen und Anpassungen gestattet. Dazu kommt wieder mal eine Vergrößerung des Dateigröße, mittlerweile hat das Downloadarchiv eine Größe von 38 Mb und das ist schon ziemlich heftig. Was waren das noch Zeiten, wo man nur mal eben knapp 7 Mb herunterladen musste um einen schlanken und flinken Browser nutzen zu können.

Nettes Spielzeug

Da man ja mit der Zeit gehen muss, hat ein Tablet PC bei uns Einzug gehalten.

Ich habe ja schon länger mit so etwas geliebäugelt, aber bisher hatte es noch nicht gepasst. Nun habe ich aber so ein neues Spielzeug und bin immer noch dabei mich in die Feinheiten von Android einzuarbeiten. Aber als erstes Fazit kann ich schon sagen, es ist eine feine Sache. Klein und handlicher als ein Laptop und somit gut mitzunehmen, dabei aber deutlich größer als ein Smartphone. Mit ein wenig Übung auch durchaus dazu zu gebrauchen mehr als 140 Zeichen bei Twitter zu schreiben. Ich möchte zwar keine wissenschaftliche Abhandlung darauf schreiben müssen, aber für eine längere Mail ist es durchaus zu gebrauchen. Für mehr ist solch ein Gerät ja auch nicht gedacht.
Nun noch ein wenig über das Gerät selbst, es ist ein Archos 80 G9 Turbo. Das Teil trägt deswegen den Turbo im Namen, weil es ziemlich schnell ist. Im Inneren werkelt ein Doppelkernprozessor und der Arbeitsspeicher ist auch opulent ausgestattet. Einzig die Speicherkapazität von 8 GB erschien mir ein wenig zu klein und so habe ich den Kartenslot genutzt und habe noch eine 32 GB Karte dazu gekauft. Nun dürfte ich für einige Zeit gut gerüstet sein.
Jedenfalls mach es viel Spaß im kuschelweichen Bett zu liegen und mit dem kleinen und handlichen Tablet im Internet zu surfen. 😉

Windows vs. Linux

Warum ich mir niemals mehr ein Windows OS anschaffen würde

Ich habe gestern meinen Zweitrechner heraus geholt um das neue Ubuntu 12.04 zu testen. Dazu musste ich zuerst dem noch darauf befindliche Win XP ein wenig Platz klauen. Vorher habe ich erst noch die längst überfälligen Updates gemacht, das System bleibt noch installiert. Der Vorbesitzer hat das wohl ein wenig schleifen lassen, denn das letzte Update war von 2010 und somit längst überfällig. Nun aber zum Grund, warum ich wieder mal bestätigt wurde, dass mir Windows suspekt ist. Um die Updates machen zu können braucht man eine Internetverbindung und das funktioniert am einfachsten per WLAN. Und da geht es schon los. Nichts ist mit einfach rein mit dem USB Stick und nach Eingabe der Zugangsdaten kann man surfen. Windows verlangt zu erst einmal nach einen Treiber. Den bekommt man zwar mitgeliefert, aber dieser Umstand…CD ins Laufwerk, Treiber installiert und dann der unvermeidliche Neustart. Das ist für mich so dermaßen benutzerunfreundlich und umständlich. Ganz anders funktioniert das bei Linux, bei der Installation wurde ich gefragt, ob ich die erkannte WLAN Verbindung nutzen wolle und nach Eingabe der Zugangsdaten stand die Verbindung und die Daten flogen nur so durch die Luft. Warum kann oder will Windows nicht das, was Linux kann? Warum muss ich erst etliche „Kniefälle“ vor dem OS machen damit ich das bekomme, was mir Linux ohne großes Zögern bereit stellt. Sorry Redmond, damit reißt ihr mich nicht vom Hocker und da braucht auch keiner kommen und sagen, XP wäre ja veraltet, auch das aktuelle OS verlangt weiterhin nach Treibern, damit es sich mit externen Geräten versteht.

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