Nach Schätzungen der US-Behörde für Rechnungsprüfung GAO sind 2,31 Millionen Domains unter Angabe offensichtlich falscher Daten registriert. Das geht aus einem gestern in Washington, D.C., veröffentlichten Bericht hervor. Die Nutzer wollen so ihre Identität verbergen, teilweise soll die Verschleierung auch vor einer Strafverfolgung schützen, hieß es.

Als Resultat daraus bekommen die ICANN-Partner neue Richtlinien zur Prüfung.
Das wird meiner Meinung auch langsam Zeit. Es kann doch wohl nicht sein, dass man eine Domain registrieren kann ohne dass die Angaben des Antragstellers zu Name und Adresse verifiziert werden. Das sollte dann aber bitte schön auch für die vielen „Providerdomains“ gelten. Denn auch dort kann man sich, ohne große Anstrengungen, unter falschen Namen und Adresse für eine Mailadresse registrieren und bekommt damit dann auch Webspace wo man sich austoben kann, ohne das ersichtlich ist wer für den Inhalt verantwortlich ist.