Als im Münsterland die Strommasten umknickten wie Streichhölzer, bemühte man sich schnell und lautstark die Schuld auf das ungewöhnliche Wetter zu schieben. Nun aber stellt sich heraus, dass die Masten nicht nur brachen wie Streichhölzer. Nein, das Material der Masten ist auch nicht viel stabiler als ein Streichholz. Es sind Papiere aufgetaucht, die beweisen, dass die Führungsriege des Stromversorgers schon seit einigen Jahren weiß, dass in zirka 60% ihrer Masten ein Materialfehler schlummert. Viele Masten halten nicht einmal mehr 40 Prozent der normalen Zuglast stand, wobei die gesetzlich vorgeschriebene Norm deutlich unterschritten wird und sie damit akut einsturzgefärdet sind. Weiterlesen