Notizen aus der Provinz

"Think different"....eigene Gedanken um dies und das

Bundestagsabgeordnete => Putzfrau

Nachdem die Bundestagsabgeordnete Lilo Friedrich bei der letzten Bundestagswahl ihr Mandat verloren hatte, mußte sie zum Arbeitsamt und lernte das harte Leben eines Arbeitslosen kennen. Sie hat das zu schmecken bekommen was sie als Abgeordnete mit beschlossen hat…. Hartz4. Sie mußte erkennen, dass man mit 57 Jahren zu alt für die deutsche Arbeitswelt ist und dass die schönen Sprüche der Politiker nichts mit der Realität gemein haben. Sie hat sich notgedrungen selbständig gemacht und putzt nun Wohnungen und erledigt Besorgungen für ihre Kunden.
Sie hat an ihre ehemaligen Kollegen im Bundestag nur einen guten Rat, sie sollten doch mal von ihrem „Thron“ herunter steigen und sich mal das wahre Leben der Bürger anschauen.
Das bestätigt wieder mal unseren Verdacht, die „Mächtigen“ wissen garnicht mehr wie die Bürger leben und wo ihnen der Schuh drückt.

7 Kommentare

  1. Was´n Wunder, wenn man bedenkt, das die meisten Politiker ja bereits aus gutverdienenden Jons der Wirtschaft kommen, Berater, Manager, Ärzte, Rechtsanwälte. Hast Du schon mal von einer Putzfrau gehört, die PArteivorsitzende oder Ministerin wurde?
    Das Leben des „kleinen Mannes“ kennen die doch nur aus dem Fernsehen…

  2. Naja, sie hatte wohl nicht so die lukrativen Job und mit dem Ende der politischen Karriere war es wohl auch damit vorbei. Sie kennt jetzt jedenfalls die Ergebnisse ihrer Arbeit als Abgeordnete aus erster Hand.

  3. aber die herren der oberen etage werden ihr genau so wenig zuhören wie allen anderen die sich durch das leben wurstlen
    ich erlebe das im moment bei meinem schwiegervater in spe, führerschein weg, job weg, anstrag auf ALG2 alles mehr als einmal abgegeben und immer wieder neue post mit der anforderung die sachen zum 2 oder 3 mal einzureichen

  4. das sag ich auch immer wieder, die da „Oben“ wissen gar nicht, wie die Ralität ist. aber ichglaube ebenso wie Ela, dass sie ihr auch nicht zu hören werden, die wollen doch gar nicht zu hören.
    PS: Putzfrau ist ein sehr gut bezalter Job und schon längst nicht mehr so verrufen, ich übe diese Tätigkeit auch sehr gerne aus 😉

  5. Ich habe das auch garnicht abwertend gemeint. Zumal sie wohl eher einen Rundumservice anbietet. Denn so wie ich das verstanden habe, macht sie auch kleine Besorgungen für ihre Kunden.
    Recht habt Ihr natürlich beide. Sie wollen es nicht hören. Denn es gibt ja schon genug Mahner die in den seriösen Medien auftauchen. Oder aber sie lesen die Berichte nicht. Denn wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann ist die Zeitung mit den vier Buchstaben die Standardlektüre im Bundestag. Tiefgreifende Zeitungen wie die Frankfurter oder die Süddeutsche sind vielleicht zu hoch für unsere Politiker.

  6. Ähm das war wohl ein Missverständnis, dich habe ich damit auch nicht gemeint Wolf *lach* sondern wollte nur unter PS nochmal damit sagen, dass ich es gerne bin 😉 und im Allgemein, dass der Beruf schon sehr begeert ist *zwinker* sollte nur eine kleine Anmerkung so am Rande sein *gg*

    Ach selbst , wenn die Medien in den Ferhnsehen berichten , was sache ist, das wollen die auch nicht sehen …. glaube ich.. aber, wenn es um einen „betrüger“ geht,, der imausland lebt und vom Staat Geld kassiert, da reagieren sie sofort. das wollen sie sehen.

  7. …..darauf müssen sie ja reagieren und dann macht man schnell aus einen gleich mal zehn und garniert das mit utopischen Summen und schon hat man eine schöne populistische Überschrift hat das Klima in der Bevölkerung wieder ein wenig verschoben und der Boden für neue Einschränkung wird wieder weiter geebnet.

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