Notizen aus der Provinz

"Think different"....eigene Gedanken um dies und das

Kategorie: Aus der Region (Seite 2 von 5)

Wissenswertes und Neuigkeiten aus der Region

Spätfolgen???

Interessante Nachrichten von Anwohner am sanierten Okerstollen.

Nachdem im vergangenen Jahr, nach vielen Jahren der Wartezeit, der alte Okerstollen saniert wurde, häufen sich jetzt die schlechten Meldungen der Anwohner. In einem Haus kämpft man seit einigen Monaten mit und gegen feuchte Wände im Keller. Komisch nur, dass das erst jetzt auftritt. Das Haus steht schon viele Jahrzehnte und nun plötzlich sind die Wände im Keller feucht. Weiterlesen

Merkwürdigkeiten aus der Stadt

Wie schon geschrieben waren wir ja gestern Frühstücken und da ist und etwas aufgefallen, dass wir nicht verstehen.

GoslarWir saßen auf der Terrasse der „Weiten Welt“ und konnten die Straße beobachten und da ist uns eine Merkwürdigkeit aufgefallen, über die wir nur den Kopf schütteln konnten. Ich meine, ich weiß ja, dass hier im Ort nicht gerade die Intelligenz zu Hause ist, aber so viel Blödsinn habe ich in anderen Städten selten erlebt. Wir waren so gegen 10:30 Uhr eingetroffen und schlürften gerade unseren ersten Kaffee, da kommt eine Kehrmaschine vorbei. Klar muss die Stadt sauber sein, aber muss man denn so spät die Haupttouristenroute kehren? Der Fahrer durfte sich gestern durch die Massen von Touristen quälen. Sicherlich ist es nicht schlimm, dass die Besucher sehen, dass die Stadt gereinigt wird. Aber wollen sie das sehen, reicht es ihnen nicht zu sehen, dass sauber ist?
Nun kommt aber noch das Schmankerl an der Geschichte, die Kehrmaschine kam innerhalb einer halben Stunde drei Mal durch und kehrte auch drei Mal das gleiche Stück Straße. Ich meine. sooooooo dreckig war die Straße nun auch nicht. Andererseits wundert es mich jetzt nicht mehr, dass viel Straßen und die Fußgängerzone in einem erbärmlichen Zustand sind. Wenn jeden Tag drei Mal die gleiche Strecke gekehrt wird, dann wundert es mich nicht, dass im Straßenpflaster die Fugenfüllung fehlt. Die wird dann wohl in den Kehrmaschinen gelandet sein.

Wieder zurück

Wir haben heute das schöne Wetter für einen Ausflug genutzt.

Wir sind der B6 bis kurz vor Aschersleben gefolgt und sind von dort über viele kleine Straßen in den Harz gefahren. Kleine Straßen deswegen, weil dort in der Regel wenig bis kein Verkehr herrscht und richtig, wir waren stellenweise ganz allein auf den Straßen. Jedenfalls haben wir die herrliche Landschaft und die viel kleinen Dörfer genossen. Wir waren uns nach der Rückkehr einig, dass der letzte Teil, derjenige der durch den Westteil des Harzes führte bei weitem nicht so schön war. Das bezieht sich obwohl auf die Landschaft, wie auch auf die Ortschaften, von denen einige recht trostlos wirkten. Hier scheint es so, dass man die Zeichen der Zeit nicht oder bei weitem zu spät erkannt hat.

Wieder mal etwas aus dem Rathaus

Vorgestern wurde beschlossen, dass die Fußgängerzone der Stadt renoviert werden soll.

Zwar weiß noch kein Mensch so ganz genau, wo das Geld dafür herkommen soll, aber vielleicht geht das wieder in bester Houdinimanier und die Euros werden aus dem Hut gezaubert. Es ist unbestritten, dass etwas passieren muss, der siebzigerjahre Charme ist ja nicht mehr so toll und die Straßen sind ziemlich marode. Warum es allerdings nun partout Pflastersteine aus asiatischen Steinbrüchen sein müssen, dass erschließt sich mir mal wieder überhaupt nicht. Vor allen Dingen stellt sich mir die Frage, wie das denn mit dem Denkmalschutz zusammen passt. Solche Pflastersteine in einem mittelalterlichen Stadtkern???? Dazu kommt dann noch die Frage nach dem sozialen Gewissen. Zum einen dürften die Bedingungen unter denen diese Steine gewonnen werden kaum das europäische Niveau haben und zum Anderen stärkt man damit kaum die heimische Wirtschaft. Es fehlt nur noch, dass die Arbeiter, die die Steine verlegen auch gleich mit kommen.

Bedenkliche Entwicklung

okerspaziergang20 Dieses Bild habe ich am vergangen Sonntag aufgenommen und zeigt die Hauptstraße hier im Stadtteil. Eigentlich ein recht idyllisches Bild, was auffällt sind die wenigen geparkten Fahrzeuge. Das war aber nicht immer so, noch vor fünf Jahren hätte man hier keinen Parkplatz bekommen. Das liegt aber nun nicht daran, dass plötzlich alle zu Fußgänger mutiert oder auf einem Ausflug gewesen wären, es liegt daran, dass dort niemand mehr wohnt der sein Auto parken würde. Das Haus auf der rechten Seite steht bis auf zwei Wohnungen leer, ähnlich sieht es in den anderen Häuser an der Straße aus. Auf der linken Seite stehen Einfamilienhäuser, von Zehn stehen Zwei zum Verkauf. Aber auch in den Seitenstraßen sieht es nicht besser aus, es liegt also nicht am Charakter der Straße. Es ist eher ein generelles Problem. Viele die kein Eigentum an Haus oder Hof hatten, haben der Stadt mittlerweile den Rücken gekehrt und sind in Gegenden gezogen, wo die Aussicht auch einen Job noch größer ist. Alles in allem eine traurige und bedenkliche Entwicklung.

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