Notizen aus der Provinz

"Think different"....eigene Gedanken um dies und das

Denn sie wissen nicht was sie tun zum Zweiten

Meine Frage nach der Dummheit oder die Abgebrühheit aus dem vorhergehenden Beitrag kann man auch in diesem Fall stellen.
Familienministerin Ursula von der Leyen trampelt meines Erachtens auch von einem Fettnapf in den nächsten. Wie kann man eigentlich die Erziehung der Kinder zu „brauchbaren“ Menschen, die Werte und Normen achten, den Kirchen übertragen? Gibt es die Werte und Normen nur im christlichen Bereich? Ich glaube doch wohl nicht. Das Achten von Werte und Normen sollte doch allgemeingültig sein. Steht nicht sogar ein Passus, der sich darauf bezieht, im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland? Oder sollte da die „christliche“ Brille der Frau von der Leyen verrutscht sein.
Übrigens dürfte das Problem nicht bei den Kindern zu suchen sein, das „Kind“ ist schon vor einigen Generationen „in den Brunnen“ gefallen. Die Erziehung der Kinder obligt den Eltern und eingeschränkt der Schule. Dort meine liebe Frau von der Leyen liegen die Defizite. Will jetzt der Staat die Erziehung der Kinder übernehmen? Hatten wir das nicht schon mal? Aber um da das Gedächnis ein wenig aufzufrischen …. es ist bisher immer schief gegangen.
Steht nicht im Grundgesetz, „die Familie steht unter dem besonderen Schutz des Staates“? Da steht nicht, dass der Staat sich in die Erziehung einmischen soll.
Also Frau von der Layen, machen sie endlich ihre Arbeit dort wo es nötig ist. Sorgen sie endlich dafür, dass die Familien nicht benachteiligt sind. Sorgen sie für mehr Geld in den Familien und halten sie sich aus der Erziehung fremder Kinder heraus.

4 Kommentare

  1. Eigentlich sind die Werte, die den Kindern vermittelt werden universelle Werte.
    Die unabhängig von der Religionszugehörigkeit Geltung haben.
    Worüber ich mich freuen würde, wenn sich schon miteinmal einen starken christlichen Bezug in die Erziehung der Kinder reinlegen wollen, dass die auch für die Politiker gilt.

  2. Den christlichen Einfluß vergessen sie immer, wenn es um das Geben geht.
    Aber heißt es nicht eigentlich, „Geben ist seeliger, denn Nehmen?“

  3. So isses.
    Aber es geht ja nicht nur ums Geben. Es geht auch um Toleranz gegenüber Minderheiten und die wird ebenfalls gerne Vergessen.
    Nur Guten Tag, Bitte und Danke sagen zu können alleine reicht nicht aus.

  4. Das ist aber schon mal ein Anfang und außerdem bin ich der Meinung, wer "Bitte und Danke" sagen kann oder will, der hat auch schon mal die passende Einstellung.

Kommentare sind geschlossen.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.