Notizen aus der Provinz

"Think different"....eigene Gedanken um dies und das

*Grins*

Sorry, aber eine bessere Überschrift ist mir nicht eingefallen. Denn ich sitze hier und muß immer noch grinsen.
Via law blog darauf gekommen, dass die Süddeutsche zwischen den Zeilen die Frage stellt, ob Frau Merkel vielleicht noch garnicht bemerkt hat, dass sie nicht mehr in der Oposition ist.

Hallo, möchte man rufen, Opposition war gestern, Frau Merkel, das sind jetzt Ihre Finanzen! Und die Kanzlerin darauf hinweisen, dass ihre schlechten Umfragewerte das kluge Empfinden der Bürger widerspiegeln, die sich an der Nase herumgeführt fühlen.

Der Herr Jens Schneider fragt sich das nicht ganz ohne Grund, denn wenn man Frau Merkels Aussagen mal genau anhört, kann man fast zum gleichen Ergebnis kommen. Hatte sie nicht vor der Wahl von der neuen Offenheit geschwafelt? Hatte sie nicht gesagt, dass sie alles besser machen würde wenn sie denn gewählt würde?
Die anderen Politiker, allen voran Gerhard Schröder, würden nur tricksen, verschleiern und täuschen. Sie wäre dagegen die Einzige, die allen die Wahrheit sagt. Nun, das Einzige was sie vorhergesagt hatte, war die Erhöhung der Mehrwertsteuer, damit hörte es aber schon auf. Wenn man sie denn heute auf grundsätzliche Änderungen anspricht, bekommt man nur undefinierte Antworten. Ja sie erdreistet sich sogar in punkto Gesundheitsreform zu behaupten, „Es könne nicht darum gehen, dem Bürger in die Tasche zu greifen“. Wobei doch wohl jeder weiß, dass die Bürger sich auf höhere Ausgaben einstellen müssen.
Dazu kommt noch, dass sie immernoch die gleichen Sätze wie vor der Wahl zum Besten gibt, so hat sie letztens doch allen Ernstes behauptet, „es würden dem Bürger viele Zumutungen erspart werden könnten, wenn endlich vieles grundsätzlich anders gemacht würde“. Ich stelle mir dann mal die Frage, wann sie denn damit beginnen will, dass alles anders gemacht wird. Bisher hat sie die Politik oder „Unpolitik“ ihres Vorgängers nahtlos weiter geführt. Sollte der Umschwung erst kurz vor der Wahl kommen? Gerhard Schrder hat ja auch kurz vor der Wahl die Leitsätze der Sozialdemokratischen Partei wieder entdeckt. Damit hätte sie dann allerdings die Politik ihres Vorgängers bis zum bitteren Ende fortgeführt.

1 Kommentar

  1. 2009 wird sie sich dann hinstellen, dass sie doch gar nicht anders konnte, da Rot-Grün eine Katastrophe hinterlassen haben und deshalb wird der Umschwung erst nach 2009 kommen, aber nur wenn sie wieder gewählt wird.

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