Notizen aus der Provinz

"Think different"....eigene Gedanken um dies und das

Uns geht es anscheinend noch zu gut.

Anders kann ich mir diese gigantische Geldverschwendung in Berlin nicht vorstellen. Kann man mir mal sagen, warum man fast eine Milliarde Euro für einen Bahnhof ausgeben muß?
Dann baut man das Ding auch noch mitten in eine „Brache“. Was soll das Teil mitten im Regierungsviertel? Unsere Politiker nutzen doch eh nicht die Bahn. Die Herrschaften fliegen doch lieber. Das ist ja schneller und kosten auch mehr. Aber die „Zeche“ zahlen ja andere.
Was sagte doch der Architekt:

Nach der Auffassung der Bahn ist die Eröffnung eine politische Angelegenheit – um den Bahnhof als solchen geht es schon lange nicht mehr. Der Bahnhof dient als Selbstdarstellung der wirtschaftlichen Stärke des Unternehmens.

Was für eine wirtschaftliche Stärke eingentlich? Bei einem Unternehmen welches am staatlichen Tropf hängt, kann man ja doch wohl nicht von wirtschaftlicher Stärke reden. Auf der einen Seite werden tausende Mitarbeiter abserviert um Kosten zu sparen und auf der anderen Seite wird mal eben eine Milliarde Euro in den Berliner Sand gesetzt.

2 Kommentare

  1. Wenn man dann noch bedenkt, das die Hauptstadt als „Pleitegeier der Nation“ dasteht und kräftig in das Projekt involviert ist, stellt sich die Frage „Kann sich Berlin so ein Image-Projekt noch leisten?“

    PS: mit deinen Cookies scheint´s jetzt wieder zu funktionieren, übernimmt meine Daten..

  2. Sicher hat sie Recht. Aber was sie dabei verschwiegen hat, wer den Staat zum Sanierungfall gemacht hat. Das waren nämlich nicht die Bürger oder die Unternehmer, sondern die Politiker. Und zwar nicht nur die jetzige Generation, sondern schon viele Politikergenerationen vor dieser. Die Weichen für unser Desaster wurden schon vor Jahrzehnten gestellt.

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  1. ringfahndung

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