Notizen aus der Provinz

"Think different"....eigene Gedanken um dies und das

Von einer Königin, Lakaien, Hofnarren, Günstlingen und bösen Buben

Es war ein mal ein Land hinter den flachen Zwergen Bergen. Dort regiert seit einiger Zeit, abgeschottet von hohen Mauern und den Wachen, umgeben von ihrem Hofstaat und reichen „Bauern“ eine Königin. Man ließ es sich gut gehen sonnte sich im Glanz den die Hofschreiber verbreiteten und regierte nebenbei ein wenig. Das Leid im Land konnte man danke der hohen Mauern nicht sehen und die Lieder der Moritatensänger verhallten ungehört im Blätterwald.
Nun begab es sich aber, dass die Königin nur Dank der roten Garden Königin werden konnte und so musste sie einige der Roten an ihrer Tafel dulden. Der Führer dieser Abordnung war ein tapferer Recke aus dem Land der Niedersachen und dieser ließ sich von der Königin nicht den Mund verbieten. Denn er trug ja ein rotes Banner und nicht das Schwarze der Königin. So kam es, dass er des öfteren den Unmut der Königin heraufbeschwor. Wie das aber mit gekrönten Häuptern ist, sie können selten Kritik vertragen und so verlangte die Königin ab und an den Kopf des tapferen Recken, doch sein König stellte sich vor ihn und stärkte ihm den Rücken. Leider war die Position der Königin aber so schwach, so dass sie nicht auf die Roten verzichten konnte. Denn die rebellischen Landesfürsten versagt ihr oft die Gefolgschaft und man munkelt sogar, dass in dunklen Gemächern in fernen Fürstentümern der Sturz der Königin betrieben wird. Aber dank der Günstlinge und Lakaien am Hofe bemerkte die Königen dies alles nicht und lebte zu frieden in ihrem modernen Palast und ging auch oft auf Reisen um ihre Freunde in fernen Königreichen zu besuchen. Die Hofschreiber und der Hofnarr versuchen weiterhin schlechte und das Volk belastende Entscheidungen als gut und nötig zu Verkaufen. Aber die Armen und Entehrten hatten schon längst resigniert und glaubten der Königin nicht mehr. Sie wandten sich lieber neuen Götzen zu und folgten den „Rattenfängern,“ die mit dem Spiel der Laute durch die Länder zogen, in immer größer werdender Schar.
Im Palast erfuhr man zwar davon, aber außer ein wenig Empörung und dem halbherzigen Versuch die „Rattenfänger“ zu verbieten unternahm man nicht. Im Gegenteil, man verschärfte den Druck auf des Volk um es noch mehr auszupressen und zu entehren und trieb es immer tiefer in die Arme des „Bösen“.
Selbst die „Roten“, die eigentlich in ferner Vergangenheit mal die Guten gewesen waren unternahmen nichts dagegen. Denn man hatte schon längst gefallen an der Macht gefunden und die Betten des Volkes waren ihnen schon lange zu hart. So verlegte man sich auf einige wenige Worte um das notleidende Volk aufzumuntern und ließ es sich hinterher am Tisch der Königin gut ergehen.
Derweilen verdorrten die blühenden Landschaften überall im Land und viele Menschen litten arge Not und wussten nicht wovon sie leben sollten. So begab es sich, dass das Volk sich erhob und unter dem Banner des Bösen den Palast der Königin stürmte und sie und ihr Hofstaat im Lande hinter dem großen Wasser Zuflucht suchen mussten. Leider hatte das Volk nichts aus seiner Vergangenheit gelernt und so zogen sich wieder dunkle Wolken über dem Land zusammen und es ging dem Volk noch schlechter als unter dem Königshaus.

4 Kommentare

  1. …… und wenn sie nicht gestorben sind….. dann leben sie noch heute

  2. .so ist das mit Märchen.

  3. richtig ist:

    und weil sie nicht gestorben sind, leben sie auch noch heute.
    alle beteiligten!

    dante

  4. jep genau das habe ich auch gedacht wie dante.

Kommentare sind geschlossen.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.