So langsam muß man sich doch wohl Gedanken um Meinungs- und Pressefreiheit machen. Es kommen immer mehr Einzelheiten zu den bisher bekannten Bespitzelungen an Licht und es werden auch immer neue „Fehltritte“ der Behörden ins Tageslicht gezogen.
Wie „krank“ müssen diese Leute eigentlich sein, wenn sie von Paranoia getrieben sogar den Müll von bespitzelten Personen mitnehmen, diesen dann aber damit es nicht auffällt, gegen gleichaussehende Tüten austauschen? Angeblich wurden diese Aktionen ja Ende 2003 eingestellt, wer es glaubt….. Vielleicht bei den damals betroffenen Personen. Aber die „Männer im langen Mantel“ sind mit Sicherheit noch unterwegs. Anscheinend werden die zuständigen Stellen besonders aktiv, wenn es um Meldungen und Berichte geht, in denen sie selber betroffen sind. Denn es ist ja schon auffällig, dass es sich bei den Betroffenen meistens um Journalisten handelt, die sich kritisch mit der einen oder anderen Strafverfolgungsbehörde auseinander gesetzt haben. Vielleicht sollte ich mich von nun an auch ab und zu mal öfter umschauen. Weiterlesen
Monat: November 2005 (Seite 2 von 5)
Ich will mal sehen, ob ich meine Gedanken zu dem, was gerade durch die Blogs in Deutschland rauscht, zusammenbringe. Zu erst gelesen auf Telepolis und dann den Verlinkungen in die Blogs gefolgt.
Es geht um die Kampagne „Du bist Deutschland“
Meine persönlich Meinung zu Kampange ist, sie ist vollkommen überflüssig, am Zeitgeist vorbei und eine Verschwendung von Resouren und Geld. Aber darum soll es garnicht gehen. Es geht darum, dass im Grunde genommen die ganze Kampagne mit der heißen Nadel gestrickt wurde. Nicht nur dass das Logo nach Meinung von Harald Neuber aussieht wie eine „Art schwarz-rot-goldener Kothaufen“, es erinnert mich auch stark an das Logo der olympischen Spielen von Barcelona. Man hat sich wohl inspierieren lassen.
Nun aber zum Grund des Sturmes im Blogwald.
Es ist ein Bild aufgetaucht, auf dem man ein riesiges, gezeichnetes Portrait Adolf Hitlers, darunter ein Spruchband mit den Worten “Auch Du bist Deutschland“ sehen kann. Rechts und links daneben sieht man eine Gruppe uniformierter Männer. Im Hintergrund sind Fahnen zu sehen und auf einem Gebäude ist der Schriftzug “Rhenania“.
Wie ich Deutschland kenne, müssen sich die Macher der Kampagne nun gefallen lassen, von einigen Dummmköpfen, in die brauen Ecke gestellt zu werden. Wobei das sicherlich vollkommener Blödsinn ist. Was sich sich aber gefallen lassen müssen ist, dass sie nicht korrekt recherchiert haben. Denn sonst wäre ihnen diese peinliche Faux pas nicht passiert. So etwas darf der Creme de la Creme der deutschen Werbebrance einfach nicht passieren. Ich gehe damit konform mit den im Blog Glück auf getroffenen Schlußfolgerungen. Weiterlesen
Ben Edelman seines Zeichens Harvard-Jurist hat sich Gedanken darüber gemacht, wie denn jene Käufer der CDs von der Umtauschaktion erfahren sollen, wenn sie keine Meldungen aus der Fachpresse lesen. Sein Vorschlag ist ebenso simpel wie einleuchtend einfach. Da das RootKit „nach Hause telefoniert“, angeblich ja nur, um die neusten Werbebanner abzurufen, könnte man diese Funktion nutzen und einen Hinweisbanner kreieren um auf diesem Weg die Käufer zu informieren. Eventuell in diesem Stil:
„Achtung, diese CD ist Gegenstand einer kostenlosen Rückruf-Aktion, die aufgrund einer verheimlichten und unerlaubten Installation auf Ihrem Rechner erfolgt. Klicken Sie hier für weitere Informationen“.
Die Verantwortlichen von Sony BMG werden das zwar garnicht gerne hören. Aber die Richter in den anstehenden Verhandlungen gegen den Musikkonzern werden von dieser Lösung sicher mit Interesse hören.
Heute Morgen beim Rechnerstart, meldete der Update-Notifier ein paar Updates. Darunter war auch ein Kernelupdate. Dieses beinhaltet keine zusätzlichen Funktionen sondern schließt einige Sicherheitslücken. Kernelupdates sollte man, wenn sie über den Update-Notifier kommen, ja eh immer installieren. Denn das sind dann in der Regel Sicherheitsupdates. Leider wurden die passenden Linux-Header nicht auch gleich installiert. Dieses muß man also zusätzlich noch machen. Da sich ja die Versionsnummer geändert hatte, wurde in den Modules ein neuer Ordner angelegt und in diesem war natürlich der „normale“ fglrx Treiber eingebunden und nicht der installierte ATI-Treiber. Nach dem Neustart des Rechners lief die OpenGL Unterstützung folglicherweise wieder mit dem Messa-Treiber. Also muß man die Pfade anpassen. Ich habe dabei gleich mal die Gelegenheit genutzt, und den neusten ATI-Treiber installiert. Dieser soll jetzt sogar schon mit Breezy laufen. Vielleicht versuche ich ja doch noch mal ein Upgrade. Aber im Moment haben ich keine Lust mein Hoary auf Breezy upzugraden.
Da versuchen die Herrschaften aus Redmond doch wieder mit Hilfe ihrer Marktmacht uns einen Pseudostandart zu bescheren.
Erst verschanzen sie sich seit Jahren hinter ihren „Abwehrmauern“ und verwehren den Nutzern von ihren Officepaketen die Kommunikation mit Nutzern anderer Officeprogrammen und ja nicht nur das, es ist ja teilweise unmöglich Dokumente zu öffnen die mit älteren Programmversion erstellt wurden.
Jetzt wollen sie versuchen, alle anderen Hersteller auf ihre Dateiformate zu bringen. Das Bonbon dabei ist, dass sie die Dateiformate öffnen wollen um den anderen Anbietern die Möglichkeit zu geben, die Office12 Dokumente zu bearbeiten. Der Haken an der Geschichte ist aber, dass sie ihre Formate zum Standart machen wollen.
Den ganzen Bericht zum Thema kann man bei Golem nachlesen.
Ich müßte mir ja keine Gedanken darüber machen, aber auch als Linuxianer ärgert mich so etwas.
Hier noch mal zwei Links zu dem Thema auf Silicon.de
Silicon1
Silicon2
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