"Think different"....eigene Gedanken um dies und das

Tag: 26. Dezember 2005

Weihnachtsnachlese

Ich muß doch noch mal auf Weihnachten zurück kommen. Denn es war wohl ziemlich viel los in Stadt und Land. Da ich immer schon am Abend die Zeitung von Morgen lese, weiß ich also jetzt schon was Morgen in dem „Käseblatt“ stehen wird, oder auch nicht.
Ich glaube, ich muß ein wenig vorsichtig sein. Falls die komischen Sitten ansteckend sind, möchte ich nicht davon befallen werden. Einige Leute mußten wohl sofort ihre Weihnachtsgeschenke ausprobieren.

Wie in den vergangenen Jahren kam es auch diesmal zu einigen Ruhestörungen während des Weihnachtsfests. In diesem Jahr kam auch eine Bohrmaschine zum nächtlichen Einsatz, in einem anderen Fall sollte am ersten Weihnachtstag eine komplette Wand innerhalb eines Gebäudes weggerissen werden.

Dann kam es heute zu einem Brand in einer Nachbarstadt…..

Im betroffenen Haus war es, so hieß es, zu „Uneinigkeiten“ unter Bewohnern gekommen, in deren Verlauf zunächst Kleidungsstücke und dann die Treppe in Brand gerieten.

Wie manche Leute ihre Diskussionen austragen, früher haben sie sich die Köppe eingeschlagen, heute stecken sie die Bude an.

Schluß mit lustig!!!

Für mich ist dieser „Weihnachtszinober“ nun vorbei. Ich habe soeben mein Weihnachtsfest damit beendet, dass ich den Backofen von den Resten der Ente befreit habe. Ich kann mich erinnern, dass ich fast jedes Weihnachten mit dieser Arbeit beende…..irgendwie muß ich etwas falsch machen. Aber ich habe keine Lust, morgen mit noch weniger Motivation an die Reinigung des Backofens zu gehen.
Ich werde mir also mal als guten Vorsatz für das neue Jahr vornehmen, dass nächstes Jahr keine Ente zu Weihnachten auf den Tisch kommt.

Wir haben es ja… :-(

Jahrelang haben die Bundesländer versucht, ihre Finanzverwaltung computergerecht zu vereinfachen. Die geplatzen Pläne haben Medien zufolge Kosten von 300 Millionen Euro verursacht.

Bereits im Jahr 1991 wollten die Finanzminister der Länder ein System entwickeln, das sowohl die Steuererklärung für die Bürger als auch deren Bearbeitung durch die Finanzbeamten erleichtert würde.
Das jetzige Scheitern hat aber nach Angaben des niedersächsischen Finanzressorts in der Hauptsache zwei Gründe. Zum einen waren die Computersysteme in den Ländern nicht miteinander kompatibel, zum anderen fehlte der politische Wille, das Vorhaben zum Erfolg zu bringen.
Die für das Projekt mit dem Namen «Fiscus» gegründete Gesellschaft soll im März 2006 aufgelöst werden und bis dahin sind bereits 300 Millionen Euro an Steuergeldern verpulvert worden. Davon seien bei der bevorstehenden Liquidation der Fiscus-Gesellschaft wohl zwei Drittel unwiederbringlich verloren.
Und wieder ist es keiner gewesen, keiner wird für das Fiasko seinen Kopf hinhalten müssen. Wir haben es ja……

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