Notizen aus der Provinz

"Think different"....eigene Gedanken um dies und das

Erste Wintererfahrungen

Das erste zaghafte Anklopfen des Winters

Heute morgen hatte ich auf dem Spaziergang das erste Mal wieder die dicke Wachsjacke an und trotzdem war mir kalt. Anscheinend habe ich mich noch nicht auf die kühlen Temperaturen eingestellt. Der Wind ist doch recht kühl und er war noch so stark, dass er die Bekleidung durchdringt. Obwohl es bei uns nicht ganz so kalt gewesen ist wie in anderen Teilen Deutschlands, hat es gereicht, dass die Pfützen zu gefroren sind. pfuetze1.jpg Als Beweis meiner Aussage habe ich Euch natürlich ein Photo mitgebracht. Vom Schnee sind wir zum Glück noch verschont geblieben. Was man ja von anderen Regionen nicht sagen kann. Im Oberharz war wohl gestern schon der Kampf gegen den Schnee angesagt. Gestern kamen ja schon die ersten Berichte darüber im Fernsehen. Bezeichnend finde ich wieder die Ausreden nach dem Abflug in den Graben, „es war nicht gestreut, es kam kein Schneepflug“. Erstens ist jeder für sich selbst verantwortlich und zweiten müssen sie überhaupt nicht streuen und wenn dann der Winterdienst ausrückt, dann kommt so ein Blödsinn dabei heraus, wie heute in der Zeitung beschrieben. „Das Abstreuen der Straßen hat nicht gereicht, wir mussten den Schneeplug raus schicken“. Ja hallo, diesen Quatsch kann man immer wieder beobachten. Was bitte schön soll es bringen, wenn man bei dichtem Schneefall Salz auf die Schneedecke streut? Ein klein wenig Erfahrung und Wissen in Physik sollte man doch voraussetzen. Die Herrschaften haben es immer noch nicht begriffen, man muss erst den Schnee beiseite räumen und dann kann man das Salz streuen. Sonst passiert nämlich genau das, was gestern wieder passiert ist. Salz auf Schnee und wenn dann ein paar Fahrzeuge darüberfahren, bildet sich eine feste Schicht und darauf ist ein feiner Wasserfilm. Damit ist dann die Garantie geschaffen, dass das Fahren unmöglich wird. Ich weiß aber auch garnicht, was das soll, es ist doch ziemlich egal, ob das Räumfahrzeug nur streut, oder ob auch der Pflug unten ist und die Straße vom Schnee befreit wird, die Kosten sind die gleichen.
herbstmorgen.jpg Damit Ihr aber nicht nur vom Winter zu hören bekommt, habe ich heute morgen natürlich auch noch ein Bild des Herbstes gemacht. Wie man sehen kann, sind die Felder schon wieder grün, die Wintersaat ist schon aufgelaufen und der Bauer hat somit die Arbeit des Herbstes schon fast erledigt.
Einen „Todesfall“ muss ich aber doch melden. Der Weihrauch in den Blumenkästen hat die erste Frostnacht nicht überstanden. Den Geranien macht so ein leichter Frost ja nicht so viel aus, aber die beiden Engelstrompeten habe ich ja zum Glück gestern Abend noch in der Garage in Sicherheit gebracht gehabt.

6 Kommentare

  1. Heute beim Autoscheibenkratzen und Schneeentfernen haben meine Fingerchen gelitten. Ab jetzt sind die Handschuhe immer mit dabei. Aus Erfahrung wird man klug. 🙂

  2. der welzheimer wald meldet minus 6 grad …. weiss überpuderte landschaft und strahlenden sonnenschein

  3. Eisigkalt war es bei uns auch, aber nicht gefroren.
    Das ganze Grünzeug wurde schon am WE ins Winterquartier gebracht.

  4. Ich glaube eher, das die Strassenmeistereien den Schneepflug ganz bewusst als letztes Mittel einsetzen, und nicht aus Unkenntniss 🙁

    Den der Einsatz des Schneepflugs verursacht bei den heutzutage notdürftig geflickten Strassen die meisten Schäden, die dann wieder ausgebessert werden müssen. Und dafür ist bei den meisten Städten und Kommunen kein Geld vorhanden 🙁

    Also wird wider besseren Wissens erstmal gestreut.

    Aber das entbindet den Autofahrer nicht von der Pflicht, für die eigene Sicherheit zu sorgen, indem er die Winterpuschen aufzieht!

  5. Das Streuen wäre ja im Prinzip garnicht mal so verkehrt, nur müssten sie dann nicht nur Salz streuen, sondern wie es früher üblich war, Splitt streuen. Das würde dann sogar etwas bringen.

  6. also bei uns schneits seit 1.november abends dauernd – die erinnerungen an den letzten frühling kommen hoch. und die schneeschaufel stöhnt, weil sie noch nicht mal richtig ausruhen konnte…..
    der schnee bleibt zwar nicht wirklich dauerhaft liegen, aber wir sind auch nur in 270m seehöhe. das schöne dran: da macht mir das über weihnachten nachdenken und planen mehr freude. 😉

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