Notizen aus der Provinz

"Think different"....eigene Gedanken um dies und das

In Memoriam

Am Dienstag hat uns „Lentho Maximilian von der Falkenburg“, hier besser bekannt unter „Herr Hund“, verlassen.

max0003.jpeg Wir hätte ihn ja noch gerne noch ein paar Jahre in der Familie behalten, aber der körperliche Verfall war derart massiv, dass wir am Montag die schwere Entscheidung treffen mussten, dass wir ihn Einschläfern lassen. Er hatte neben massiven Herzproblemen zum Schluß auch kaum noch Kontrolle über die Hinterläufe und da er es einfach nicht einsehen wollte, dass er nicht mehr so konnte wie er es gewohnt war, war es erschreckend anzusehen, wie er auf den Hinterläufen immer wieder einknickte. Er war so ein sturer Hund, der es einfach nicht lernen wollte, dass er nicht mehr so los stürmen konnte wie in jungen Jahren.
Auch wenn es manchmal noch sehr schmerzt, so sollen wir dankbar sein, dass wir ihn überhaupt so lange hatten. Denn nach seiner schweren Operation im Alter von vier Jahren, machte man uns wenig Hoffnung, dass er viel älter wie acht Jahre würde. Nun hätte er sogar fast die Vierzehn geschafft. Der liebenswerte Clown fehlt uns an allen Ecken und Kanten und das wird mit Sicherheit noch lange so bleiben….

Nachtrag:
Ich habe nun das versprochene Bild eingefügt. Ich habe extra ein Bild aus einer Zeit heraus gesucht, wo er noch topfit war und wie ich ihn in Erinnerung behalten möchte. Das Bild ist so groß, dass man ihn auch wirklich gut sehen kann und das man erkennen kann warum ich immer von einem Clown gesprochen habe. Die Gesichtszeichung hatte tatsächlich etwas clownhaftes.

16 Kommentare

  1. Es tut mir in der Seele weh, diesen Beitrag lesen zu müssen 🙁

    Ich denke da zurück an Deine Beiträge über „Herr Hund“, wie er sich immer wieder aufgerappelt hat, speziell bei den Beiträgen über die „Sonntags-Spaziergänge“. Aber irgendwann endet alles Leben mit dem Tod, und es war eine mutige Entscheidung, ihn von seinen Qualen zu erlösen, ich bin überzeugt, er hätte es verstanden.

    Halte ihn in Erinnerung, so wie er war, ein mutiger Kämpfer, der gerade wegen seiner unbezwingbaren Natur älter wurde als die Tierärzte ihm vorher gesagt haben!

  2. Es tut mir so leid für Euch! Und – ich habe vor diesem Schritt Angst, der hoffentlich erst in vielen Jahren eintreten wird, aber aus leidvoller Erfahrung weiß ich, dass die Spritze immer so ist, als ob einem das lebende Herz aus dem Körper gerissen wird. Ich wünsche Euch allen, dass die glücklichen Momente mit ihm Euch über diese schweren Momente hinweg helfen werden. Kennt Ihr eigentlich das Gedicht über den Regenbogen?

  3. Ja ich weiss noch gut, wie es war, als wir bei unserem ersten Hund diese Entscheidung treffen mussten, weil es für ihn besser war. Damals war einer unserer Jungs noch nicht sehr alt und er hat es uns sehr übel genommen. Bis heute denkt er daran. Heute versteht er es zwar, aber es war damals ein einschneidendes Erlebnis für ihn. Und ich fragte mich immer wieder, ob die Entscheidung richtig gewesen war oder nicht. Natürlich war sie es, denn er hätte nur noch gelitten. Dennoch ist es nicht leicht. So ein Tier ist ein Kumpel, gehört zur Familie und hinterlässt eine Lücke. Schöne Erinnerungen helfen meist.

  4. Och Mensch, jetzt bin ich endlich wieder richtig da und dann so eine Nachricht. 🙁
    Es tut mir wirklich leid für Euch. Behaltet ihn in Erinnerung und in Euren Herzen wird er weiterhin bei Euch sein.

  5. Mein Beileid! Puhh, ich kann mich noch gut an die Emotionen erinnern, als mein erster Hund starb und ich den 2. nach der Scheidung weggeben mußte- Rotz und Wasser hab´ich geheult…

  6. Nicht das Ihr Euch wundert, aber mit zuschreiben schaffe ich emotional noch nicht.

  7. Mein tiefes Mitgefühl ich hoffe jeden Tag das mein Hund allein auf die Füße kommt und ich eine solche Entscheidung nicht treffen muß, weiß aber das sie im schlimmsten Fall irgendwann auch mich zu kommt,vielleicht auch erst mit 14 dann hätte ich noch 2 Jahre und 3,5 Monate
    DU hast das richtige getan auch wenn es verdammt schwer war.

  8. Hey… Herr Wolf, das tut mir leid, vor langer Zeit musste ich meinen Hund einschläfern lassen. Ich glaube, DU hast richtig gehandelt.

  9. Unsere Cindy mussten wir auch im Juni einscläfern lassen. — Darmkrebs– Sehr hart, wirklich. Da saen die „Experten“ immer „Tiere haben keine Seele, sie sind Instink gesteuert“. Wer so wie ich praktisch sein ganzes Leben mit Hunden verbraucht hat, kann die „Experten“ nur Lügen strafen.
    Hunde sind die besseren Menschen. Klar, ist vielleicht übertrieben, aber einen besseren Tröster und Kumpel kann ich mir nicht denken.
    Haltewt die Ohren steif, holt euch einen neuen aus dem Tierheim. Das machen wir auch so und werden hundertfach mit Gegenliebe belohnt.
    Humm, etwas pathetisch, aber ja, ich glaube, ich stehe hinter meinen Worten, auch wenn ich morgen früh das hier noch einmal lese.

  10. Als mein Hund vor einem Jahr gestorben ist, ging es mir auch richtig schlecht. Wie Bed schreibt, ein neuer Hund spendet Trost!!!

  11. es tut mir leid, dass ich das hier lesen musste … ich weine meinem hund nach 7 jahren noch nach … ebenso unseren kater nach 2 jahren

    die zeit wird den schmerz leichtern und denke daran „nur wer vergessen ist, ist wirklich tot“

    liebdrück

  12. Mein volles Mitgefühl, ich erinnere mich immer noch deutlich daran, wie es mir ging als ich meine erste Katze einschläfern lassen musste und später den Kater wieder weggeben musste, weil er sich einfach nicht wirklich wohlgefühlt hat und ein anderes Zuhause gebraucht hat.

  13. Ein bildschönes Tier – und ich finde auch, daß ihr euch über viele gemeinsame Jahre freuen konntet.

  14. Ich bin durch Google auf der Suche nach anderen Falkenburger Dalmatinern hier gelandet. Es tut mir sehr leid zu lesen, dass Herr Hund vor kurzem eingeschläfert werden musste. Ich habe auch so einen Falkenburger Clown… Olly-Oesel von der Falkenburg (zu sehen auf der Website http://www.oesels.de). Er ist im Oktober 12 Jahre alt geworden und so allmählich fängt es auch mit den Zipperlein an. Die Leber arbeitet nicht mehr so richtig, d.h. er bekommt jetzt Medikamente zur Leberunterstützung. Und zur Zeit hat er eine Hornhautgeschwür, das evtl. operiert werden muss. Die Tierärztin will es aber erstmal mit Tropfen und Salben versuchen. Ansonsten ist Olly aber noch topfit. Ich habe schon wahnsinnig Angst vor dem Tag, an dem wir diese schwere Entscheidung treffen müssen…

    Viele Grüße,
    Andrea mit Olly

  15. Hallo Andrea,
    schön das die „Falkenburger“ sich finden. 😀
    Wir hatten gerade am 21.10 ein kleines Falkenburgertreffen im Westerwald, wir waren im Rahmen unseres Urlaubs auf einen Sprung beim Heinz und haben dort viel Erinnerungen aufgefrischt. Dabei fiel auch der Name von Olli. 🙂
    Ich nehme mal an, dass Frau Wolf“ sich bei Dir per Mail melden wird, da kann man sich besser über die Falkenburger austauschen.

  16. Habe ich übrigens noch vergessen, „Frau Hund“ ist auch eine aus dem Falkenburgerclan. „Frau Hund“ hört eigentlich auf den Namen „DieHexe von der Wuzze“.

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