Notizen aus der Provinz

"Think different"....eigene Gedanken um dies und das

Ladenschluss

Das Gerede über die Abschaffung des Ladenschlussgesetzes ist uns egal.

Die können beschließen was sie wollen, hier bei uns im Ort werden am Nachmittag die Bürgersteige hoch geklappt. Ich musste vorhin in die Stadt um ein paar Dinge zu besorgen und war gegen 16:00 Uhr in der Stadt und musste feststellen, dass nur noch die großen Kaufhäuser und die Filialen der großen Ketten aufhaben. Alles was an kleineren Geschäften ist, war verrammelt. Und zwar so geschlossen, dass man mir nicht etwas die Tür vor der Nase zu gemacht hätte, nöh…teilweise hat man schon um 13:00 Uhr „die Segel gestrichen“. Ich hatte mir gedacht, dass ich mir gleich noch eine Ersatzpatrone für den Drucker mitbringen könnte. Aber das war nix, Öffnungszeiten am Samstag von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr. Also war ich nur schnell bei Karstadt den Einkauf erledigt und dann gleich wieder hinaus. Ich hatte das Gefühl, die Leute kaufen schon Weihnachtsgeschenke. Das war dermaßen voll in dem Laden, damit hätte ich nicht gerechnet.

3 Kommentare

  1. In MD sieht es ein bissel anders aus, aber da sind die Menschen nur in den großen Einkaufscenter (davon haben wir ja genug), aber bei Karstadt oder in den kleineren Geschäften, ist ab Mittag Ruhe. Sie haben zwar auf, aber kaum einer geht hin.
    Und in der Kreisstadt, da weiß ich gar nicht, wie da die Geschäfte aufhaben. Aber ich glaube bis Nachmittag, nur die etwas größeren Märkte haben bis Abends auf.
    Vor ein zwei Wochen, hatte ich mich mit der Chefin von einem Geschäft unterhalten und die hat die Öffnungszeiten als unsinnig bezeichnet. Die Leute kaufen deswegen nicht mehr ein und sie hat nur gesagt, ab Mittag ist hier Ruhe, dann kommt niemand mehr.
    Also warum sollen die öffnen?
    Aber viele müssen einfach, da sie sonst die wenigen die Kunden, die vielleicht kommen, verlieren würden.
    So ist das in der Kreisstadt und in MD ebenfalls.
    Der eine Einkaufcenter bestimmt alles und alle andere Geschäfte und Center müssen mitziehen, ob sie wollen oder nicht.

  2. Aber immerhin können die großen Ketten sagen das der Laden brummt, was dann den kleinen Händler sicher nicht glücklich macht.

  3. Das alte Ladenschlussgesetz ist von 1937. Hitler wollte es den Juden verbieten den ganzen Tag ihre Geschäfte offen zu halten. Arier waren nicht so kundenfreundlich und wer etwas kaufen wollte und konnte, der sollte sich gefälligst an die Öffnungszeiten halten.
    Heute sind wir mit der gänzlichen Abschaffung des Ladenschlussgesetzes unternehmerfreundlicher denn der Ladenbesitzer soll nicht mehr bestraft werden, wenn er seinen Laden offen hält. Wenn es sich für den Ladenbesitzer nicht lohnt kann er natürlich seine Türen abschließen das ist doch vernünftig. Einige Händler haben sich jedoch abgesprochen nach dem Motto „Wir haben gemeinsam verlässliche Öffnungszeiten“ Das ist auch in Ordnung. Wenn nun noch die Kunden eine Information bekommen wie die Geschäftszeiten jeweils sind, dann habe ich auch nichts dagegen, wenn ein Obst- und Gemüsemarkt ganz alleine für seine Landsleute auch abends um 22:00 Uhr noch verkauft. Wenn es ihm Spaß macht ist das doch o.k. Deine Druckkopfpatronen werden in der Regel von faulen Hunden verkauft. Da wundert es mich nicht, dass die nach 3 Stunden am Samstag schon genug haben.

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  1. pure chili

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