Notizen aus der Provinz

"Think different"....eigene Gedanken um dies und das

Mailverschicken

Das wäre ja eigentlich ein Thema für meine Stammleserin Ingrid. Aber vielleicht greift sie das Thema ja noch mal auf und geht etwas in die Tiefe.
Vorhin erreicht micht eine Mail, eigentlich war sie an „Frau Wolf“, aber als Systemadmin bekomme ich ihre Mails auch zu sehen. Nicht das ich sie auf das Genaueste lese, aber ich bekomme halt auch eine Nachricht wenn für sie ein Mail eintrifft. Diese Mail durfte ich aber erstmal aus dem Papierkorb holen, denn der Spammfilter hat ordnungsgemäß gemäß gearbeitet und sie als SPAM deklariert außerdem kannte ich den Absender.
Nun kommen wir mal zum „Aussehen“ der Mail und warum der SPAM-Filter ordnungsgemäß gearbeitet hat. Zum Einen kein Betreff, dabei wird mein Spamfilter schon „wach“ und zum Anderen ist die Mail vollkommen leer. Also ich fasse noch mal zusammen, kein Betreff (unhöflich und eine Frechheit) und kein Inhalt in der Mail.
Jetzt fragt Ihr Euch was denn noch kommt. Nun ja, der Inhalt war im Anhang versteckt. Der Absender war so ein unhöflicher Windowsnutzer, der seine Mails in Word schreibt und dann über OutlookExpress abschickt. Das hat zur Folge, dass wie gesehen die Mail leer ist und der Text im Anhang als „Dateiname.doc“ versteckt ist. Mal abgesehen davon, dass man keine .doc Dateien verschickt weil viele Mailserver sie wegen Virenverdacht in ausführbaren Dateien löschen, könnte es ja auch durchaus sein, dass der Empfänger garnicht in der Lage ist eine .doc Datei zu öffnen. Es ist ja nicht jeder mit den Errungenschaften aus Redmond gesegnet.
Das nächste Mal puhle ich solch eine Mail nicht wieder aus dem Papierkorb sondern lasse sich löschen. Wenn der Mensch dann etwas will, nimmt er das Telefon oder er bemüht die deutsche Post.

7 Kommentare

  1. Wenn schon „doc“ dann zippen!

  2. Naja, das würde den Menschen aber überfordern. 😉
    Er hat nur Glück gehabt, dass OpenOffice mit dem Windowsformat umgehen kann.

  3. ja, ja – solche mails kenn ich auch…. und das nette dran: der inhalt des .doc ist dann meist nur ein paar zeilen, die man locker als „echte“ email hätte schreiben können.
    was heir fehlt, ist für mich eindeutig das basiswissen der user um das werkzeug. die redmond-lösungen gaukeln dem anwender vor, dass alles ganz einfach, very easy, ist und jeder dau damit zurecht kommt. dabei kommt dann was raus, was in einem alten sprichwort schon voraus gesehen wurde:
    „denn sie wissen nicht, was sie tun…..“

  4. Naja, in diesem Fall ist schon ein wenig mehr drin, denn der Absender nutzt wohl eine Wordvorlage mit einem Vereinskopf. Was er aber wohl garnicht weiß, wie die Mails bei den Empfängern ankommen.

  5. Jetzt weiss ich wenigstens, wie solche „komischen“ Mails entstehen 🙂

    Bekomme ich auch öfters, selbst von Firmen! Da habe ich mich auch schon gefragt, warum die Mails so merkwürdig aussehen. Vielleicht sollte man die Absender mal nett darauf hinweisen, welche Probleme Empfänger damit bekommen können bzw. das die Mails u. U. gar nicht ankommen 😉

  6. …denn der Absender nutzt wohl eine Wordvorlage mit einem Vereinskopf.

    da wär mir fast noch eine html-email-vorlage lieber 😉
    das thema greif ich auf jeden fall morgen auf – artikel ist schon fertig. danke mal wieder, wolf *rüberwinkt*

  7. Ingrid,
    ich füttere Dich doch gerne. 😀

    Jedenfalls war das gestern das letzte Mal, dass ich eine Mail von diesem Absender aus dem SPAM-Ordner rausgekramt habe. Frau Wolf̏̏ hat schon Order bekommen, entweder dieser Mailabsender hält sich an die Mailregeln , oder er schreibt das nächste Mal einen Brief.

1 Pingback

  1. SELFMADE in Austria » Emails versenden - ja, aber richtig!

Kommentare sind geschlossen.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.