Notizen aus der Provinz

"Think different"....eigene Gedanken um dies und das

minus 15 Grad…

…empfinde ich dann doch schon als ziemlich heftig.

Obwohl ich ja sagen muss, es hat auch seine Vorteile. Der Schnee knirscht bei jedem Schritt, die Luft ist extrem trocken es ist kaum noch Feuchtigkeit in der Luft und die „Pappnasen“ von der Stadt kommen nicht mehr vorbei und streuen Salz.

7 Kommentare

  1. Nicht von der Hand zu weisen, hier waren es heute morgen „nur“ 11 miese gewesen. Aber jammern wir mal lieber nicht. Angesichts der aktuellen Temperatur von Oymyakon sind wir noch gut bedient…. einen kuscheligen Abend Euch 😉

  2. Und die Zeckenpopulation erfährt eine drastische Reduzierung, hoffentlich.

  3. Wolf

    6. Januar 2009 at 19:29

    Das mit den unerwünschten Lebewesen ist schon wahr, könnte in diesem Jahr durchaus weniger werden. Allerdings wird die Gattung „Dummvogel“ wohl nicht aussterben…die kamen heuet Vormittag tatsächlich mit den Salzstreuer vorbei. Was für ein Dummfug bei minus 12 Grad.

  4. Ja, so ein Blödsinn, hier in Köln auch, die Straßen waren heute nachmittag gegen 17:20 nass und inzwischen sind die Temperaturen gefallen. Wieso lernen die das nicht? Ich weiß das schon lange, Rollsplitt auf die Fahrbahn und alle die fahren müssen, schön langsam machen.

    • Somlu,

      ich habe mich mit einem Fachmann darüber unterhalten, warum kein Sand oder Splitt in solchen Situationen gestreut wird. Die Antwort war: „Die Maschinen dadurch frieren ein!“

      Der Grund ist irgendwie nachvollziehbar. Durch die Rotation der Schnecke, die die Verteilung vornimmt, entsteht Wärme, die in den Sand oder Splitt kommt. Da warme Luft Feuchtigkeit anzieht, die beim Abkühlen gefriert, müssen in vielen Fällen erstmal die „Verteiler“ an den Streufahrzeugen komplett auseinander genommen und gereinigt werden, weil ein Eisklumpen alles verstopft.

      Ich hätte hier auch lieber Sand oder Splitt auf den Straßen gesehen. Das hätte manche verschmierte Scheibe (weil Wischanlage zugefroren) entlastet.

      • Wolf

        9. Januar 2009 at 07:49

        Das Argument ist aber in meinem Augen nur vorgeschoben, denn dem Sand oder Splitt wird einen geringe Menge Salz zugesetzt, das hat zwei Gründe, zum einen sorgt das Salz dafür, dass das Gemisch streufähig bleibt und zum anderen sorgt es dafür, dass die einzelnen Körner in die Schneedecke einsinken um dann festzufrieren.
        Hier bei uns habe die Verantwortlichen vor Jahren zugegeben warum Salz gestreut wird. Es wird gestreut, weil es billiger und einfacher ist. Zum einen ist wohl das Nur-Salz billiger als das Gemisch und zum anderen muss man es im Frühjahr nicht aufwendig entsorgen.

  5. Das mit der aufwendigeren Entsorgung, vorallem das „Einsammeln“ als solches scheint schon viel mer der Grund für die Verwendung von Salz zu sein. Die Ausrede von Einfrieren der Schnecke – Bullshit. Selbst wenn dem Splitt kein Gemisch beigefügt wäre, der Mechanismus kann auch beheizt werden. Möglich wäre das – wenn man wollte!

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