Notizen aus der Provinz

"Think different"....eigene Gedanken um dies und das

Reisebericht

Nachdem uns der Alltag nun voll und ganz wieder hat, will ich doch ein paar Zeilen über den Urlaub verlieren.

Der Samstag als Anreisetag war wettertechnisch so gut, dass der Weg ein Teil des Zieles war. Wir sind natürlich nicht über das Frankfurter Kreuz, wie mir die Routenplaner geraten hatte, gefahren sondern ganz gemütlich über Gießen-Wetzlar-Limburg Richtung Koblenz. Dann Richtung Ludwigshafen und recht bald abbiegend auf die Hunsrück Höhenstraße. Die Reise durch die bunten Wälder auf dem Hunsrück war sehr schön. Bald kam der Ort Thalfang immer näher und da die Ausschilderung zum Ferienpark sehr gut ist, brauchten wir nur den Schildern zu folgen um direkt und ohne Umwege zum Ziel zu gelangen. Unser Ferienhaus war auch schon bezugsfertig und so konnte wir ohne Wartezeit unser Taschen ausladen und nach einer kurzen Orientierung sind wir dann einkaufen. Denn auch im Hunsrück sind die Läden mittlerweile Samstags bis 20:00 Uhr geöffnet.
Am Sonntag sind wir dann gleich wieder die „halbe“ Strecke zurück gefahren. Wir waren auf dem Weg zu Freunden in den Westerwald. Denn die Entfernung ist sonst einfach zu groß, dass man sich oft sehen kann und so haben wir natürlich einen Besuch eingeplant. Zum Glück hatten wir keine Outdooraktivitäten geplant, denn der Sonntag war der einzige Tag unseres Urlaubs, an dem wir Regen hatten.
hunsruckurlaub_04_klein.jpg Am Montag ging es dann bei strahlendem Sonnenschein hinunter an die Mosel nach Bernkastel-Kues. Eigentlich halte ich ja nicht viel von diesen auf Tourismus getrimmten Städten. Aber obwohl es recht voll war, war es ein interessanter Besuch. Dazu hat sicherlich auch der Sonnenschein beigetragen. Wir sind als Erstes erstmal zur Burgruine hinauf gegangen. Der Weg führt zwischen Weinreben empor. Welche zur Freude von „Fräulein Wolf“ noch Weintrauben zum Naschen bereithielten. Nun ja, der obligatorische Besuch der Altstadt mit der Fußgängerzone stand danach auf dem Programm und ich musste zu meiner Überraschung feststellen, dass die Preise durchaus als zivilisiert zu bezeichnen sind. Anscheinend hat man umgedacht und es ist tatsächlich möglich für unter 10 Euro essen zu gehen. Wir habe das zwar nicht genutzt, denn wir hatten gut gefrühstückt und so haben wir es bei einer Bratwurst im Brötchen an der Mosel bewenden lassen.
hunsruckurlaub_10_klein.jpg Wie man unschwer erkennen kann, haben wir den Dienstag dazu genutzt in Kultur zu machen. Wir sind nach Trier gefahren. Zum Glück hatte ich den Urlaubsort so gewählt, dass die interessanten Ziele recht leicht und auf kurzen Strecken zu erreichen waren. Wie man sehen kann, war uns auch am Dienstag das Wetter hold und so sind wir zusammen mit tausenden anderen Besuchern bei herrlichem Sonnenschein durch Trier gewandert. Das Innere der Porta Negra haben wir uns gespart, denn mehr wie nackte Wände sind ja eh nicht zu sehen und für das Museum wollten sie ja gleich wieder Eintritt haben. Eintritt haben wir nur in den Thermen bezahlt, denn die muss man einfach erforscht haben wenn man in Trier zu Besuch ist. Aber ansonsten gilt auch hier, die Preise sind zivilisiert. Das gilt für die Gebühren im Parkhaus ebenso wie für die Eintrittsgelder und die Verpflegung.
Den Besuch in Trier habe ich dann natürlich gleich dazu genutzt unser Auto zu füttern. Selbstverständlich sind wir dazu mal eben kurz über die nahe Grenze nach Luxemburg gefahren und haben dort getankt. Es war schon ein komisches Gefühl für so wenig Geld so viel Benzin zu bekommen. Ich kann mich schon garnicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte mal für 1,14 € getankt habe.
hunsruckurlaub_55_klein.jpg Zum Abschluss meines kurzen Berichtes möchte ich noch ein Bild von unserm Ferienhaus zeigen. Die Häuser stehen alle so weit auseinander, dass man nicht mal eben beim Nachbarn auf den Tisch schauen kann. Angelegt ist der Park auf einem Bergrücken ohne Durchgangsstraße. Was an Autoverkehr stattfand, war also nur Verkehr zu den Häusern. Unser Haus hatte zwei Schlafzimmer mit insgesamt 5 Schlafstellen, ein kleines Bad und eine kleine Küche und ein großen Wohnraum mit großer Eßecke. In unserm Haus gab es sogar noch einen offenen Kamin, den wieder leider mangels Holz nicht in Betrieb nehmen konnten. Aber gemütlich war es trotzdem, denn wie man an dem letzten Bild sehen kann, ist das Haus urgemütlich eingerichtet und bietet auch an Tagen mit schlechterem Wetter oder am Abend genug Möglichkeit sich aufzuhalten. hunsruckurlaub_18_klein.jpg Was die Ausstattung angeht war eigentlich alles vorhanden was man braucht. Die Küche hatte eine voll ausgestattete Einbauküche und im Bad gab es sogar ein Bidet. Da merkt man wohl doch schon die Nähe zu Frankreich. Im Wohnzimmer war die Sitzecke mit fünf Sitzplätzen ausreichen ausgestattet und der Esstisch bot locker 6 Personen Platz. Also alles in allem ein Platz zum Wohlfühlen. Der Abschied am letzten Samstag ist uns auch tatsächlich ein wenig schwer gefallen. Wenn wir es uns leisten können, ist das auch sicherlich nicht unser letzter Urlaub in der Region gewesen. Dazu gibt es noch viel zu viel zu sehen und die Leute sind zu freundlich.

2 Kommentare

  1. Hättest’e kurz angerufen, wäre ich vorbei gekommen… 😉

  2. …..im Westerwald oder im Hunsrück? Wobei Hunsrück eine ziemliche Strecke gewesen wäre.

Kommentare sind geschlossen.

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