Notizen aus der Provinz

"Think different"....eigene Gedanken um dies und das

Rückblick auf die Woche

Da ich ja in der vergangenen Woche nicht viel geschrieben habe, will ich mal ein wenig zurückblicken.

Wie ich ja schon mal anklingen lassen hatte, wäre mit ein wenig „Glück“ in der Silvesternacht die halbe Altstadt abgebrannt. Nur durch den beherzten und engagierten Einsatz der 160 Leute der Freiwilligen Feuerwehr konnte der Schaden auf drei mehr oder wenig zerstörte Häuser beschränkt werden.
Da man mittlerweile ziemlich sicher ist, dass das Feuer durch einen Feuerwerkskörper ausgelöst wurde, diskutiert man nun endlich eine Verbot von Silvesterfeuerwerk in der Altstadt. Anstatt das Verbot einfach zu beschließen, stellen sich unser Politiker die Frage, wie man den das Verbot durchsetzen könne. Ja hallo, seit wann interessiert denn die Politiker wie man ihre Beschlüsse umsetzt. Zumal sie sich da unnötige Gedanken machen. Denn so wie ich das sehe, werden wohl der überwiegende Teil der Hausbesitzer drei Kreuze machen wenn ein Verbot käme. Die werden dann schon ein Auge auf die „schwarzen Schafe“ haben.

Über das Wetter brauchen ich ja wohl keine Zeile verschwenden. Als Winter kann man das jedenfalls nicht bezeichnen. Prinzipiell habe ich ja garnichts dagegen, wenn kein Schnee fällt. Denn dann braucht man wenigstens das weiße Zeug nicht wegschaufeln.

Noch ein paar Worte zu meiner neuen Praktikumsstelle, es gefällt mir super. Abwechslungsreich und interessant. Dazu kommt genau der Umgang untereinander, denn ich dort bei meinem ersten Besucht schon bemerkt hatte. Man(n) und Frau sind noch Menschen und keine Nummer.
Mal sehen wie es weitergeht. Ich hoffe ja noch, dass in den nächsten Wochen jemand auf die Idee kommt, dass man mich einstellen möchte. Mein direkter Kollege versucht schon seit fast einem halben Jahr einen Kollegen zu bekommen. Denn bisher ist er in der Abteilung ein Einzelkämpfer. Dazu kommt noch, dass man wohl im Laufe des Jahres die Produktion ausweiten will. So soll die Arbeitszeit erweitert werden. Man plant auf einen Zweischichtbetrieb umzustellen. Spätestens dann wird eine zweite Arbeitskraft benötigt. Aber warten wir es mal ab, ich habe ja erstmal meine ersten vier Tage hinter mich gebracht. Aber ich glaube, dass ich doch shon mehr ein Hilfe als eine Belastung gewesen bin. 😉

3 Kommentare

  1. Was die Feuerwerkskörper betrifft, muss ich dir Recht geben. Ich bin zwar gegen den Verbotswahn der letzten Zeit, aber hier geht es um mehr als um Einschränkung der persönlichen Freiheit. Manchmal hab ich das Gefühl, dass bei vielen Leuten nur noch Stroh im Kopf ist, sonst würden sie nicht derart verantwortungslos handeln. Hier in Wien hat heuer eine neue Unsitte Fuß gefasst: Es werden frisch und fröhlich große Knaller aus den oberen Stockwerken auf Passanten und vorbeifahrende oder geparkte Autos geworfen – und so leid es mir tut – hauptsächlich in den Gegenden, die von Migranten bewohnt werden, gegen die sich hier niemand etwas zu unternehmen getraut. Ich bin für absolut Geleichberechtigung – aber in alle Richtungen!

    Ich drück die Daumen, dass aus deinem Praktikum eine Dauerstelle wird!

  2. Das Bewerfen der Leute mit Knallern kommt ja auch noch dazu. Den Feuerwehrleuten sind die Knaller und Raketen beim Einsatz um die Ohren geflogen.

  3. Ich hoffe ja noch, dass in den nächsten Wochen jemand auf die Idee kommt, dass man mich einstellen möchte.

    Na, das hoffe ich auch – und drück mal alle daumen, die ich find. wobei – blind können die verantwortlichen ja nicht sein. und wenn sowieso leute gebraucht werden….. üblich ist wohl, zuerst die praktikumszeit in vollster länge auszuschöpfen, weils dann ja nichts kostet. oder irre ich mich da?

    auf jeden fall – daumen gehalten wird!
    alles liebe
    ingrid

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